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Regierung warnt vor Desinformation nach Anschlag in Krakau

07.11.2026 20:20
Nach dem tödlichen Anschlag in Krakau warnen die Behörden vor einer Welle von Desinformation im Internet. In sozialen Netzwerken würden falsche Informationen, manipulierte Bilder und KI-generierte Videos verbreitet. Regierungssprecher Adam Szłapka rief die Bevölkerung dazu auf, Informationen kritisch zu prüfen.
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Bild:shutterstock

Unter anderem wurde fälschlicherweise behauptet, der mutmaßliche Täter sei Ukrainer. Auch die Arbeit der Polizei wurde in sozialen Netzwerken infrage gestellt. Nach Angaben des Polnischen Rundfunks verbreiteten einige extrem rechte Accounts dutzende Falschmeldungen. Zudem gebe es Hinweise auf eine koordinierte russische Kampagne, die antiukrainische Ressentiments in Polen schüren soll.

„Solche Situationen bieten einen fruchtbaren Boden für Panik und Desinformation“, schrieb Szłapka auf sozialen Medien. KI-generierte Bilder und Videos könnten inzwischen sehr überzeugend wirken. Deshalb sei besondere Vorsicht geboten.

Bei dem Anschlag auf dem Krakauer Marktplatz waren sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Unter den Verletzten sind drei Polizeibeamte. Sie hatten den schwer bewaffneten Angreifer gestoppt und festgenommen. Der mutmaßliche Täter ist polnischer Staatsbürger.

IAR/jc

Präsident: „Meine Gedanken sind bei den Opfern“

07.11.2026 18:26
Präsident Karol Nawrocki hat sich nach den tödlichen Schüssen im Zentrum von Krakau bestürzt gezeigt. „Mit großer Sorge nehme ich die Nachrichten über die tragischen Ereignisse im Zentrum von Krakau auf. Meine Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und ihren Familien“, schrieb Nawrocki im Onlinedienst X.

Krakau ruft Trauer bis zum 11. November aus – Polizist in kritischem Zustand

07.11.2026 19:15
Nach dem tödlichen Anschlag auf dem Krakauer Marktplatz hat die Stadt bis zum 11. November eine Trauerzeit ausgerufen. Das teilte Stadtpräsident Łukasz Gibała auf der Plattform X mit.