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Ukraines Inneminister entschuldigt sich für Vorfall in Polens Polizeipräsidium

29.12.2022 11:33
Dabei war ein Granatenwerfer explodiert, den Polizeichef Jarosław Szymczyk bei einer Arbeitsvisite in der Ukraine als Geschenk von den ukrainischen Behörden erhalten hatte. Szymczyk ist bei der Explosion leicht verletzt worden. 
Błażej Poboży o eksplozji w KGP: strona ukraińska zauważa swoją pomyłkę
Błażej Poboży o eksplozji w KGP: strona ukraińska zauważa swoją pomyłkęPAP/Piotr Nowak

Ukraines Innenminister Denys Monastyrsky hat bei einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Mariusz Kamiński sein Bedauern über den “versehentlichen Fehler zum Ausdruck gebracht, der zum Vorfall im Polizeipräsidium geführt hat”. Dabei war ein Granatenwerfer explodiert, den Polizeichef Jarosław Szymczyk bei einer Arbeitsvisite in der Ukraine als Geschenk von den ukrainischen Behörden erhalten hatte. Szymczyk ist bei der Explosion leicht verletzt worden. 

Das Geschenk, heißt es in einem Kommunique nach dem Treffen der beiden Innenminister, habe keinen Kampfwert gehabt und habe im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestanden. Es müsse betont werden, dass Kommandant Jaroslaw Szymczyk ein großer Freund der Ukraine ist, der die ukrainischen Dienste in dieser schwierigen Zeit unterstützt und gleichzeitig zu Unrecht unter den Folgen des Vorfalls gelitten hat, so die Erklärung, die Polens Innenminister Mariusz Kamiński auf Twitter geteilt hat. Außerdem habe die ukrainische Seite im Zusammenhang mit dem Vorfall Maßnahmen ergriffen, um die Situation so schnell wie möglich zu klären. Der verantwortliche Leiter des Staatlichen Katastrophenschutzes der Ukraine sei bis zum Abschluss der Ermittlungen von seinen Aufgaben suspendiert worden. 

Beide Innenminister versicherten schließlich, dass sie weiterhin eng zusammenarbeiten werden. 

IAR/Information Radio Agency/Twitter/#Jasik/w Wj/adn