Dank dieser ministeriellen Mittel baut das Warschauer Nationalmuseum seine Sammlung zeitgenössischer Kunst seit 2013 systematisch aus. Das Programm zielt darauf ab, die Sammlungen des Museums um kanonische Werke zu ergänzen, die repräsentativ für zeitgenössische künstlerische Phänomene und Tendenzen sind.
Edward Trojanowski, Esszimmermöbel, Studio von Andrzej Sydor in Krakau, 1908, Eiche, © Nationalmuseum Warschau
In den letzten Jahren war es möglich, Werke von Marek Sobczyk, Józef Robakowski, Andrzej Pawłowski, Zofia Rydet und Zygmunt Rytka für das Museum zu beschaffen. Der diesjährige Ankauf umfasst Grafiken von Teresa Jakubowska, experimentelle Fotografien von Zbigniew Dłubak, Reliefarbeiten von Magdalena Moskwa und von Edward Trojanowski entworfene Esszimmermöbel, die im Studio von Andrzej Sydor in Krakau hergestellt wurden. Die angekauften Objekte heben das inhaltliche Niveau der gesamten Sammlung Moderner Kunst des Nationalmuseums in Warschau. Diese wird ihren Platz in der entstehenden Galerie für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts finden, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 in Warschau eröffnet werden soll.
Teresa Jakubowska, Walka kogutów (Wybory prezydenckie), Hahnenkampf (Präsidentenwahl) 1995, Linolschnitt, Papier, 60 × 50 cm, © Nationalmuseum Warschau
Zbigniew Dłubak, Ulice są dla ludzi nie dla słońca (Die Straßen sind für die Menschen, nicht für die Sonne), 1948, Fotografie, Gelatine-Silber-Autorenabzug, 30,3 × 40,2 cm, © Nationalmuseum Warschau
A.Łuba