Es bestehe kein Zweifel, dass Deutschlands neue Einstellung zum Krieg in der Ukraine das Ergebnis des Drucks von Seiten anderer EU-Länder und der Vereinigten Staaten sei, sagte Peter Müller am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. „Zweifellos ändert dieser diplomatische Druck die Haltung Deutschlands, und zwar nicht nur im Falle dieser Panzer. Auch in früheren Fällen, z.B. bei Patriot-Raketen. Deutschland hat sich anfangs entschieden geweigert, der Ukraine in dieser Hinsicht zu helfen. Eine gemeinsame diplomatische Offensive Polens und anderer verbündeter Länder haben Deutschland veranlasst, diese Entscheidung zu ändern", so der Regierungssprecher.
Die Bundesregierung hat heute bestätigt, 14 Leopard-Kampfpanzer aus eigenen Beständen an die Ukraine liefern zu wollen. Zudem sollen auch andere Staaten grünes Licht für den Export der Maschinen erhalten. Zuvor hatte bereits Großbritannien angekündigt, 14 seiner Challenger-2-Panzer an Kiew zu übergeben. Auch die Amerikaner haben sich für eine Entsendung von Abrams-Panzern entschieden.
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