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Inflation macht den Arbeitnehmern zu schaffen

16.03.2023 11:19
Wegen der weiterhin steigenden Inflation haben immer mehr Polen Schwierigkeiten, ihre Haushaltsrechnungen zu bezahlen und Grundnahrungsmittel zu kaufen, informiert die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Inflation macht den Arbeitnehmern zu schaffen, die Reallhne sinken wegen der hohen Teuerung - und zwar um durchschnittlich 7,3 Prozent.
Die Inflation macht den Arbeitnehmern zu schaffen, die Reallöhne sinken wegen der hohen Teuerung - und zwar um durchschnittlich 7,3 Prozent. monticello/Shutterstock

Die Inflation in Polen lag im Februar bei 18,4 %. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise im Februar um 1,2 Prozent. Besonders angezogen haben die Kosten für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke.

„Die Preise sind ziemlich hoch, vor allem bei Lebensmitteln. Für Tomaten zum Beispiel muss man etwa 20 Złoty (4,2 Euro) pro Kilo bezahlen. Der normale Preis lag bei etwa 12 Złoty”, beklagt sich der 29-jährige Patryk. „Sagen wir, ich habe Glück, denn ich habe eine Lohnerhöhung bekommen... das gleicht sich ein wenig aus, aber wie gesagt, man muss sich überlegen, was man kauft und ob man es wirklich braucht.”

In ganz Europa sind die Preise in die Höhe geschnellt, in einigen Fällen auf den höchsten Stand seit mehreren Jahrzehnten. Die Studentin Kinga sagt Reuters, es sei schwierig, die Rechnungen zu bezahlen. „Strom zum Beispiel, und wenn wir unser Haus mit Gas heizen wollen, ist das ein riesiger Unterschied, das ist wirklich schwer zu bezahlen.

Ich habe zwei Kinder, und wenn ich Milch, Pampers oder etwas Ähnliches kaufen muss, ist das sehr teuer”, so Maciej, ein Lehrer und Fußballtrainer.

Experten gehen gehen davon aus, dass die Inflationsrate im Februar ihren Höhepunkt erreicht hat. Die nächsten Monate würden eine Verlangsamung des Preisanstiegs mit sich bringen, vor allem wegen eines Rückgangs der jährlichen Inflationsrate bei Energie, Kraftstoffen und Nahrungsmitteln, heißt es in ihrer Prognose.


Reuters/PAP/jc