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EU-Minister: Personalwechsel sollte uns nicht beunruhigen

11.10.2023 09:53
Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in Polen haben zwei hochrangige Kommandeure der polnischen Streitkräfte ihre Ämter niedergelegt. 
EU-Minister Szymon Szynkowski vel Sęk
EU-Minister Szymon Szynkowski vel SękPAP/Jacek Szydlowski

Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in Polen haben zwei hochrangige Kommandeure der polnischen Streitkräfte ihre Ämter niedergelegt. Der Chef des Generalstabs, General Rajmund Andrzejczak, sowie der operative Kommandeur der Streitkräfte, General Tomasz Piotrowski reichten ihren Rücktritt ein. Weder die Kommandeure noch das Verteidigungsministerium äußerten sich zu den Hintergründen.

Am Dienstagnachmittag ernannte Präsident Andrzej Duda Generalleutnant Wiesław Kukuła zum Chef des Generalstabs der polnischen Armee und Generalmajor Maciej Klisz zum Operativen Befehlshaber der Streitkräfte.

Laut einigen Medienberichten, habe der Rücktritt der beiden Generäle viele Verbündete in Europa und der Nato beunruhigt. Doch wie EU-Minister Szymon Szynkowski vel Sęk am Mittwoch versicherte, sei Personalwechsel etwas, das externe Partner nicht beunruhigen sollte.

„In der Tat stellt man sich mit der Zeit die Frage, woher diese Entscheidung der Generäle kommt. Andererseits bin ich der tiefen Überzeugung, dass Personalentscheidungen (...) nicht in den Wahlkampf hineingetragen werden sollten und nichts mit dem Wahlkampf zu tun haben“, fügte vel Sęk hinzu. Er gab zu verstehen, dass er die Beweggründe für die Entscheidungen nicht kenne.

„Die Kommandeure wurden vom Präsidenten schnell durch neue Leute ersetzt“, erklärte der Minister.

Am 15. Oktober wird in Polen ein neues Parlament gewählt.

PAP/jc