Die Taufe des Schiffes und Flaggenhissung fand in der Küstenstadt Gdańsk statt. Das fast 24,47 Mio. EUR teure Schiff SG-301 wurde auf den Namen „General Józef Haller" getauft. Der polnische General hatte 1920 eine symbolische „Hochzeit" Polens mit dem Meer geschlossen, als das Land wieder Zugang zur Ostsee erhielt.
Die SG-301 ist das modernste Schiff dieses Typs auf der Ostsee und soll u.a. die polnische Seegrenze und die EU-Außengrenze bewachen sowie Operationen zur Bekämpfung des Schmuggels durchführen, hieß es während der Zeremonie.
Das von der französischen Werft Socarenam gebaute 70 Meter lange Schiff kann mindestens 12 Tage auf See bleiben und bis zu 250 Schiffbrüchige an Bord nehmen. Neunzig Prozent der Kosten des Schiffes wurden von der EU übernommen.
PAP/ps