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Lawinengefahr dritter Stufe in der Tatra

02.01.2024 23:00
Der Freiwillige Tatra-Rettungsdienst (TOPR) meldet eine Verschlechterung der Wetterbedingungen in der Tatra. Es herrscht erhöhte Lawinengefahr. Trotzdem begeben sich viele Touristen unvorbereitet in die Berge. 
Die Bedingungen in der Tatra sind fr Wanderungen sehr schwierig. Die Wege sind an vielen Stellen stark vereist und sehr rutschig.
Die Bedingungen in der Tatra sind für Wanderungen sehr schwierig. Die Wege sind an vielen Stellen stark vereist und sehr rutschig. Shutterstock/Marcus Placidus

Die TOPR-Bergretter haben u.a. einen in dem schwierigen Gelände der Kobylarz-Schlucht steckengebliebenen Touristen geborgen. Der Mann war für eine Winterbesteigung in den höheren Teilen der Westlichen Tatra nicht ausreichend ausgerüstet, informierte der Rettungsdienst.

Der TOPR half auch einem erschöpften Touristen auf dem Kasprowy Wierch und griff auf dem Bachledzki Wierch in Zakopane ein. Dort war eine Touristin mit ihrem Schneemobil gegen einen Baum gefahren. Die bewusstlose Frau wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Probleme für polnische Touristen in der Slowakei

Auf der slowakischen Seite der Tatra haben Rettungskräfte der Horská Záchranná Služba nachts zwei Skitouristen aus Polen geholfen. Einer von ihnen war mit einem Schneeüberhang abgestürzt. Die Männer wurden ohne ernsthafte Verletzungen in das Berghotel am Popradský-Teich gebracht.

Am Nachmittag haben slowakische Bergretter zwei im Wieliczka-Tal verschüttete polnische Touristen mit einem Hubschrauber evakuiert. Das Paar hatte keine geeignete Winterausrüstung für Wanderungen bei sich.

Auf der polnischen Seite der Tatra gilt eine erhebliche Lawinengefahr dritter Stufe. Auf der slowakischen Seite gilt eine mäßige Lawinengefahr zweiter Stufe. 


Quelle: IAR/ps