Am 24. Februar jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum zweiten Mal. Das geplante Konzert solle an die Ereignisse vor zwei Jahren erinnern und auch dazu dienen, über mögliche weitere Hilfen für Ukrainerinnen und Ukrainer zu sprechen, sagte Bożena Żelazowska, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Nationales Erbe.
Von Beginn an habe Polen den Menschen aus der Ukraine in allen Lebensbereichen geholfen, betonte Żelazowska. „Zuerst haben wir Mütter mit Kindern gerettet, die sich weiterhin auf polnischem Gebiet aufhalten, dann haben wir geholfen, indem wir Kriegsgerät nachgerüstet und Denkmäler gerettet haben, erinnert sie. Dabei habe auch das Nationale Institut für Kulturerbe große Verdienste erworben, so die Denkmalpflegerin.
Ihrer Einschätzung nach sei dies eine „große Lektion“ dafür, dass jederzeit etwas passieren kann und wir darauf vorbereitet sein müssen“. Seit ihrem Amtsantritt führe sie daher Gespräche mit der Feuerwehr und anderen Diensten, um das kulturelle Erbe Polens im Kriegsfall schützen zu können.
Das Sinfonieorchester der Lemberger Philharmonie unter der Leitung von Volodymyr Syvokhip tritt am Sonntag, dem 24. Februar 2024 um 19:00 Uhr in der Warschauer Nationalphilharmonie auf.
Das Solidaritätsonzert wird von der polnisch-ukrainischen Ignacy-Jan-Paderewski-Stiftung organisiert, die Nationalphilharmonie ist Veranstaltungspartner.
PAP/js