Wie das Generalhauptquartier der polnischen Streitkräfte mitteilte, werden an den größten Manövern der 3. Schiffsflottille in diesem Jahr die Streitkräfte des Kriegsschiffgeschwaders Gdynia teilnehmen. Dazu gehören die Raketenfregatten ORP Gen. K. Pułaski und ORP Gen. T. Kościuszko sowie die Raketenschiffe ORP Orkan und ORP Piorun. Dazu kommen das Rettungsschiff ORP Lech, der Tanker ORP Bałtyk und Schlepper sowie das hydrographische Schiff ORP Arctowski des Hydrographischen Sicherheitsgeschwaders der maritimen Streitkräfte. An den Manövern wird auch die verbündete italienische Fregatte ITS Luigi Rizzo teilnehmen.
„Die Übung ist ein Test für die Ausbildung der Marinekräfte für Operationen zur Sicherung der Interessen des Staates auf See", hieß es in einer Pressemitteilung. „Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Fähigkeiten zur Sicherung der maritimen Kommunikationswege, über die Rohstoffe und Güter von strategischer Bedeutung geliefert werden", schrieb das Generalhauptquartier der maritimen Streitkräfte Polens.
Codename OSTROBOK-24
Vom Land aus nehmen u.a. das Kommando des Marinehafens von Gdynia, das 43. Pionierbataillon, die 9. Flugabwehrstaffel und Soldaten des 7. Bataillons der Territorialen Verteidigungskräfte teil. Aus der Luft werden F-16-Flugzeuge des 1. taktischen Luftwaffengeschwaders und Flugzeuge des Marinefliegerkommandos Bryza, Patrouillen- und Aufklärungsflugzeuge sowie Hubschrauber eingesetzt.
Die Schiffsbesatzungen werden u.a. den Artilleriebeschuss gegen Überwasserziele, die Abwehr von Luftangriffen und den Schutz des strategischen Seeverkehrs üben. Zu den Aufgaben gehört auch, in Zusammenarbeit mit dem Marinefliegerkommando und dem maritimen Such- und Rettungsdienst, Hilfsaktionen auf See durchzuführen.
Quellen: PAP, dziennik.pl/ps