Deutsche Redaktion

Ölunfall in Deutschland: Polnische Gebiete laut Behörden nicht gefährdet

11.12.2025 10:41
Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Belastung des Grundwassers gering bleibt, da das leichtere Rohöl auf dem durchnässten Boden überwiegend an der Oberfläche verbleibt.
Die russische Rosneft habe noch nie so viel Geld mit der Raffinerie Schwedt in Deutschland verdient wie jetzt, berichten deutsche Medien.
Die russische Rosneft habe noch nie so viel Geld mit der Raffinerie Schwedt in Deutschland verdient wie jetzt, berichten deutsche Medien.Shutterstock/Sergey Kohl

In der Nacht ist ein größerer Rohölaustritt nahe der polnischen Grenze in Deutschland gestoppt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch bei Ramzow in Brandenburg, rund 20 Kilometer von der Grenze entfernt. Zwei Mitarbeiter der Raffinerie in Schwedt wurden verletzt. Die möglichen Umweltauswirkungen werden derzeit geprüft.

Während vorbereitender Arbeiten für einen geplanten Sicherheitstest schoss eine mehr als 20 Meter hohe Ölfontäne aus einer Pipeline. Nach ersten Schätzungen traten über 200.000 Liter Rohöl aus. Die Reparatur dauerte etwa zehn Stunden, nachdem der Austritt zuvor deutlich verringert worden war.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Belastung des Grundwassers gering bleibt, da das leichtere Rohöl auf dem durchnässten Boden überwiegend an der Oberfläche verbleibt. Am Abend begann die Entfernung der Verschmutzung. Nach Angaben des Westpommerschen Wojewoden besteht keine Gefahr für die Oder und die polnischen Uferbereiche. Das Umweltministerium Brandenburgs untersucht die Folgen des Vorfalls.

IAR/adn

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