Deutsche Redaktion

Anklage gegen 5 Verdächtige wegen Sabotage für russischen Geheimdienst

16.01.2026 15:30
Die polnische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen fünf Personen erhoben, die im Auftrag des russischen Geheimdienstes Sabotageakte verübt haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, Pakete mit versteckten Sprengsätzen an Ziele in der Europäischen Union, nach Großbritannien und in die Vereinigten Staaten verschickt zu haben.
Bei den Verdchtigen handelt es sich um vier ukrainische Staatsbrger und einen Russen. Ihnen wird vorgeworfen, im Juli und August 2024 im Auftrag des russischen Geheimdienstes Sabotageakte vorbereitet oder durchgefhrt zu haben.
Bei den Verdächtigen handelt es sich um vier ukrainische Staatsbürger und einen Russen. Ihnen wird vorgeworfen, im Juli und August 2024 im Auftrag des russischen Geheimdienstes Sabotageakte vorbereitet oder durchgeführt zu haben.pixabay

Wie die Nationale Staatsanwaltschaft am Freitag mitgeteilt hat, wurde beim zuständigen Gericht in Warschau Anklage erhoben wurde. Nach Angaben der Behörde wurden die Pakete über Kurierdienste verschickt. Sie sollten während des Transports oder in Umschlagzentren explodieren und Logistik- und Luftfahrtinfrastrukturen beschädigen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um vier ukrainische Staatsbürger und einen Russen. Ihnen wird vorgeworfen, im Juli und August 2024 im Auftrag des russischen Geheimdienstes Sabotageakte vorbereitet oder durchgeführt zu haben.

Drei der Angeklagten wurden zudem wegen des Einsatzes von Spreng- und Brandmitteln sowie wegen der „Verursachung erheblicher Sachschäden“ angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hat den Gesamtschaden auf etwa 710.000 Euro beziffert. Einem weiteren Verdächtigen wird zusätzlich der Versuch vorgeworfen, eine Katastrophe im Luftverkehr herbeizuführen. Alle mutmaßlichen Taten wurden nach polnischem Recht als terroristische Straftaten eingestuft. Im Falle einer Verurteilung droht den Angeklagten lebenslange Haft. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.

IAR/ps

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