Deutsche Redaktion

Russen beschießen Markt mit Streumunition. Viele Tote und Verletzte

04.02.2026 16:50
Ein russischer Angriff mit Streumunition auf einen Markt in Druschkiwka im Gebiet Donezk hat sieben Menschen getötet und mindestens 15 weitere verletzt. Bei dem Beschuss wurden zudem Wohn- und Industriegebäude beschädigt. Rettungskräfte sind weiterhin am Ort des Geschehens im Einsatz.
Nach Angaben des Leiters der Militrverwaltung des Gebiets Donezk haben russische Truppen am Mittwochmorgen einen Angriff mit Streumunition durchgefhrt. Dabei wurden eine Industriezone, drei Wohnblocks sowie drei Einfamilienhuser beschdigt.
Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung des Gebiets Donezk haben russische Truppen am Mittwochmorgen einen Angriff mit Streumunition durchgeführt. Dabei wurden eine Industriezone, drei Wohnblocks sowie drei Einfamilienhäuser beschädigt. PAP/Mykola Kalyeniak

Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, haben russische Truppen am Mittwochmorgen einen Angriff mit Streumunition auf einen Markt in Druschkiwka durchgeführt. Zum Zeitpunkt des Beschusses hielten sich zahlreiche Einwohner auf dem Gelände auf. Bei dem Angriff wurden sieben Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Neben dem Beschuss des Marktgebiets haben russische Streitkräfte zwei Fliegerbomben auf Druschkiwka abgeworfen. Dabei wurden eine Industriezone, drei Wohnblocks sowie drei Einfamilienhäuser beschädigt. Rettungskräfte leisten Hilfe für die Betroffenen und beseitigen die Folgen des Angriffs. Die Behörden haben die Bevölkerung zur Evakuierung in sicherere Regionen aufgerufen.

Wie Wadym Filaschkin betonte, könnte die Zahl der Opfer weiter steigen. Alle zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz, führen Rettungsarbeiten durch und sichern das Gebiet. Druschkiwka liegt in einem von der Ukraine kontrollierten Frontabschnitt des Gebiets Donezk im Osten des Landes. Moskau weist seit Beginn seiner Invasion Vorwürfe zurück, gezielt Zivilisten anzugreifen.

Streumunition ist eine Waffenart, bei der ein einzelnes Trägersystem – etwa eine Fliegerbombe, ein Artilleriegeschoss oder eine Rakete – zahlreiche kleinere Sprengkörper, sogenannte Submunition, enthält. Nach dem Abschuss und dem Erreichen einer bestimmten Höhe oder eines festgelegten Punkts auf der Flugbahn wird die Submunition über dem Zielgebiet verteilt und trifft eine große Fläche. Der Einsatz von Streumunition ist wegen des hohen Risikos für die Zivilbevölkerung umstritten. Nicht explodierte Submunition kann noch lange nach dem Ende von Kampfhandlungen eine Gefahr darstellen.

RMF24/ps

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