Der polnische Staatssekretär im Außenministerium, Marcin Bosacki, bezeichnete die Beziehungen zwischen Polen und Schweden als eng und sich stetig entwickelnd. Das Institut solle zu einem „Zentrum polnisch-schwedischer Kreativität und künstlerischer Begegnungen“ werden. Beide Länder verbinde ein gemeinsames Verantwortungsgefühl für die Sicherheit Europas, insbesondere im Ostseeraum, sagte Bosacki.
Die schwedische Staatssekretärin im Kulturministerium, Karin Svanborg-Sjövall, verwies auf die wirtschaftlichen Verflechtungen beider Länder. Polen sei der achtgrößte Handelspartner Schwedens, mehr als 700 schwedische Unternehmen seien auf dem polnischen Markt aktiv. Zahlreiche Kultureinrichtungen beider Länder pflegten eine kontinuierliche Zusammenarbeit.
Nach Angaben Bosackis wurde das Polnische Institut in Stockholm vor mehr als 50 Jahren gegründet. Das weltweite Netzwerk polnischer Institute umfasse inzwischen 25 Einrichtungen; weitere Standorte in Istanbul und Seoul seien geplant.
Von 2009 bis 2021 verfügte das Institut lediglich über ein angemietetes Büro. Zuvor war es von 1973 bis 2009 in einer historischen Villa in der Nähe der polnischen Botschaft untergebracht.
PAP/jc