Deutsche Redaktion

Deutscher TikToker schwärmt von Warschau

04.05.2026 15:00
Ein deutscher Tiktoker sorgt derzeit mit seiner Begeisterung für Polen für Aufmerksamkeit. Kilian Kroh besuchte zuletzt Warschau und zeigte sich von der Hauptstadt regelrecht beeindruckt. Warszawa habe „etwas Besonderes“ und werde nicht umsonst als „europäisches Manhattan“ bezeichnet, sagte er in mehreren Videos.
Naukowcy podczas konferencji Czym jest miasto? Istota i trwanie rozmawiają o historii i rozwoju miast. N.z. część starego miasta w Warszawie
Naukowcy podczas konferencji "Czym jest miasto? Istota i trwanie" rozmawiają o historii i rozwoju miast. N.z. część starego miasta w WarszawieMateusz Grochocki/East News

Vor allem die moderne Infrastruktur überraschte den Deutschen. Bahnhöfe und Züge in Polen seien sauber, modern und zuverlässig. Im Vergleich dazu wirke das Bahnfahren in Deutschland „wie eine Katastrophe“, meinte Kroh. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Pünktlichkeit der Züge und dem Zustand der Stationen. Manche Bahnhöfe fühlten sich eher „wie ein Palast“ an.

Auch das Preisniveau fiel ihm auf: Essen und Reisen seien deutlich günstiger als in vielen westlichen Ländern. Polen lebe „eher im Jahr 2050 als Deutschland“, sagte der Influencer mit Blick auf Digitalisierung und öffentlichen Verkehr.

Neben Lob für Warschau und das polnische Bahnnetz sprach Kroh auch über Klischees. Viele Deutsche hätten noch ein veraltetes Bild von Polen, obwohl sich das Land stark verändert habe. Einkaufszentren und Innenstädte seien modern und gepflegt. Im Vergleich dazu zog er sogar einen wenig schmeichelhaften Vergleich mit Berlin.

Eine praktische Empfehlung hatte der Reisende ebenfalls: Touristen sollten Geld möglichst nicht in Wechselstuben tauschen. Dort könne man „fast immer über den Tisch gezogen werden“, warnte er.


Wprost/jc

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