Nach Angaben des Einsatzkommandos der Streitkräfte beteiligen sich rund 6.500 Soldatinnen und Soldaten an dem Manöver, das noch bis zum 26. Juni dauert. Neben polnischen Einheiten nehmen auch Streitkräfte aus Litauen teil.
Präsident Nawrocki lobte die Einsatzbereitschaft der Truppen. Die Soldaten zeigten Professionalität, Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit, erklärte er nach seinem Besuch. Polen sei dank ihres Dienstes ein verantwortungsvoller und verlässlicher Bündnispartner innerhalb der NATO.
Der Leiter des Nationalen Sicherheitsbüros, Bartosz Grodecki, sagte, der Präsident habe sich während des Besuchs sowohl offensive als auch defensive Einsatzszenarien angesehen und die Fähigkeiten der polnischen Streitkräfte begutachtet. Zudem würden im Rahmen der Übung neue Technologien und unbemannte Systeme getestet.
Grodecki verwies auch auf die besondere Bedeutung des Übungsortes in unmittelbarer Nähe zur russischen Exklave Kaliningrad. Die Lage der stark militarisierten Region spiele bei der Planung solcher Manöver eine wichtige Rolle.
An der Übung beteiligen sich vor allem Verbände der 16. Mechanisierten Division, der Territorialverteidigungskräfte, der Luftwaffe sowie der Luftlandetruppen.
PAP/jc