Der Einsatz sei „ein praktischer Ausdruck der Bündnissolidarität und das Ergebnis der kontinuierlich ausgebauten militärischen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland“, erklärte der Generalstab. Das Vorhaben sei Teil der NATO-Bemühungen zur Stärkung der Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit an der Ostflanke des Bündnisses.
„Gemeinsam sorgen wir für die Sicherheit Europas”, erklärte der Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Alexander Sollfrank.
Ziel des Programms „Ostschild“ ist der Ausbau von Befestigungsanlagen an der Grenze zu Russland und Belarus als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Das deutsche Kontingent umfasst mehrere Dutzend Pioniere und verfügt über eigenes Spezialgerät. Die Bundeswehrsoldaten sind demnach unbewaffnet, übernehmen keine Sicherungsaufgaben und errichten keine dauerhaften Militärstützpunkte in Polen.
PAP/jc