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Auszahlungen zwischen zwei Groschen und 54.072 Złoty. Polens Rentenextreme

14.09.2026 11:47
ZUS-Daten für Juni zeigen die enorme Spannweite der Altersrenten in Polen. Ob eine Auszahlung auf Mindestniveau angehoben wird, hängt vor allem von der Dauer der Versicherungszeit ab. Zwei der landesweit höchsten Renten gehen nach Schlesien.
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Bild:vivooo/shutterstock

Zwei Groschen im Monat auf der einen Seite, 54.072 Złoty auf der anderen: Die Spannweite der Rentenzahlungen in Polen ist erheblich. Nach Daten des staatlichen Sozialversicherungsträgers ZUS für Juni erhält eine Person in der Woiwodschaft Schlesien die höchste monatliche Altersrente des Landes. Die zweitgrößte Auszahlung, 53.500 Złoty, geht ebenfalls nach Schlesien. Eine Person in der Woiwodschaft Masowien bezieht mit 45.300 Złoty die dritthöchste Rente.

ZUS zahlt zugleich in den Woiwodschaften Niederschlesien und Lublin jeweils Renten von zwei Groschen monatlich aus. Der Unterschied erklärt sich aus den Regeln des Systems: Ein Anspruch auf Altersrente kann bereits entstehen, wenn jemand nur einen Tag gearbeitet und Beiträge entrichtet hat. Einen Anspruch auf die gesetzlich garantierte Mindestrente gibt es dadurch jedoch nicht automatisch.

Diese Mindestrente liegt bei 1.978,49 Złoty monatlich. Voraussetzung sind mindestens 20 Versicherungsjahre für Frauen und 25 für Männer. Wer diese Zeiten nicht erreicht, erhält grundsätzlich nur den Betrag, der sich aus den tatsächlich gezahlten Beiträgen ergibt.

Für außergewöhnlich hohe Renten sind laut ZUS vor allem drei Faktoren entscheidend: hohe Einzahlungen, die Aufwertung des angesparten Kapitals und ein späterer Rentenbeginn. Längeres Arbeiten erhöht nicht nur die Beiträge, sondern verkürzt auch die statistisch angenommene Zeit, über die das Kapital ausgezahlt wird. Dadurch kann die monatliche Rente deutlich steigen.

PAP/adn


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