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„Wenn die russische Seite sagt...": Außenminister sieht Ausweg nach russischer Luftraumverletzung

24.09.2026 11:10
„Wenn die russische Seite sagt: ‚Wir entschuldigen uns, der Pilot hat sich geirrt‘, werden wir keine große Sache daraus machen“, sagte Sikorski in New York.
Der stellvertretende Ministerprsident und Auenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski, bei einer Pressekonferenz in New York am 23. dieses Monats. In New York findet derzeit die 81. Sitzung der UN-Generalversammlung statt. (sko) PAPRadek Pietruszka
Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski, bei einer Pressekonferenz in New York am 23. dieses Monats. In New York findet derzeit die 81. Sitzung der UN-Generalversammlung statt. (sko) PAP/Radek PietruszkaFoto: PAP/Radek Pietruszka

„Wenn die russische Seite sagt: ‚Wir entschuldigen uns, der Pilot hat sich geirrt‘, werden wir keine große Sache daraus machen“, sagte Sikorski in New York nach einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Solche Sachen würden unter Nachbarn passieren.

Das Operative Kommando der polnischen Streitkräfte hatte mitgeteilt, ein russischer Hubschrauber sei am Mittwoch gegen 11 Uhr nahe Braniewo an der Grenze zum Kaliningrader Gebiet für 42 Sekunden rund 300 Meter weit in den polnischen Luftraum eingedrungen. Polnische Soldaten hätten den Flug beobachtet.

Über einen möglichen Abschuss russischer Flugzeuge oder Hubschrauber entscheide die militärische Führung, sagte Sikorski. Sie müsse bewerten, ob ein Eindringen absichtlich erfolgt sei und ob davon eine Gefahr für Eigentum oder für Leben und Gesundheit der Bevölkerung ausgehe. Den polnischen Luftraum überwachten auch Flugzeuge und Radarsysteme der Verbündeten.

PAP/adn

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