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Nach Messerangriff verletzter polnischer Priester hält Predigt

27.09.2026 17:00
Einer der Priester, die beim schockierenden Messerangriff am Donnerstag im Südosten Polens verletzt wurden, ist in seine Gemeinde zurückgekehrt und hat die Predigt gehalten. Er rief die Gläubigen dazu auf, „das Böse nicht mit Bösem, sondern mit Liebe zu vergelten“. Zugleich appellierte er, nicht eine ganze Nation für die Tat eines Einzelnen verantwortlich zu machen.
Zwei Tage nach dem Angriff hat die Kirche wieder ihre Tren fr die Glubigen geffnet. Bei der Messe am Samstag hielt Pater Adrian, einer der bei dem Angriff verletzten Geistlichen, die Predigt. Wir vergeben und bitten um Gebete fr uns Priester, besonders aber fr unseren Angreifer. Wir bitten auch um die Gnade seiner Umkehr, betonte der Priest
Zwei Tage nach dem Angriff hat die Kirche wieder ihre Türen für die Gläubigen geöffnet. Bei der Messe am Samstag hielt Pater Adrian, einer der bei dem Angriff verletzten Geistlichen, die Predigt. „Wir vergeben und bitten um Gebete für uns Priester, besonders aber für unseren Angreifer. Wir bitten auch um die Gnade seiner Umkehr“, betonte der Priest PAP/Piotr Polak

Am 24. September 2026 erschütterte eine tragische Messerattacke das Benediktinerinnen-Kloster im südostpolnischen Jarosław. Das Kloster stammt aus dem 17. Jahrhundert. Bei dem Angriff wurde ein Priester getötet, vier weitere Personen wurden verletzt. Nach seiner Festnahme wurde bei dem ukrainischen Täter eine schwere Psychose festgestellt.

Zwei Tage nach dem Angriff hat die Kirche wieder ihre Türen für die Gläubigen geöffnet. Bei der Messe am Samstag hielt Pater Adrian, einer der bei dem Angriff verletzten Geistlichen, die Predigt. „Wir vergeben und bitten um Gebete für uns Priester, besonders aber für unseren Angreifer. Wir bitten auch um die Gnade seiner Umkehr“, betonte der Priester in seiner Predigt. Er stand mit bandagiertem Kopf und einem von Blutergüssen gezeichneten Gesicht am Altar. Während der heiligen Messe wurde für den getöteten Pater Stanisław und die anderen Opfer gebetet.

In seiner Ansprache an die Gläubigen bat Pater Adrian darum, nicht eine ganze Nation für die Tragödie verantwortlich zu machen. „Es war eine konkrete Person, die diese böse Tat begangen hat“, betonte der Geistliche. „Ich bitte euch, das Böse nicht mit Bösem zu vergelten, sondern mit Liebe, Unterstützung, Verständnis und Fürsorge“, appellierte er.

Das Zentrum für Christliche Kultur und Information in der Abtei, in der sich am Donnerstag die Tragödie ereignet hat, war seit Februar 2022 maßgeblich an der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge beteiligt. Hunderte Menschen, die vor dem russischen Großangriff auf die Ukraine geflohen waren, fanden dort Unterstützung. Einen wichtigen Anteil daran hatten die Priester, die nun zu den Opfern des Angriffs wurden.

Am Samstag ordnete ein Gericht an, den Angreifer für drei Monate in Untersuchungshaft zu nehmen. Die Ermittler vernehmen Zeugen und versuchen, das Motiv des Täters zu klären. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass Sachverständige erneut zur Schuldfähigkeit von Ihor M. Stellung nehmen sollen. Derzeit befindet sich dieser in einer medizinischen Anstalt und wird dort von psychiatrischen Gutachtern beobachtet.

PAP/PR/ps

Messerangreifer aus der Ukraine aus Polen abgeschoben

04.09.2026 12:50
Ein 32-jähriger ukrainischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, einen Landsmann brutal angegriffen und mit dem Tod bedroht zu haben, ist aus Polen abgeschoben worden. Der Mann war bereits zuvor strafrechtlich vorbestraft und verfügte zudem über keine gültigen Aufenthaltspapiere. Er erhielt ein fünfjähriges Einreiseverbot für Polen und die Schengen-Staaten.

Ukrainer wollte mit scharfer Munition auf Messegelände. Neue Erkenntnisse zum Vorfall in Kielce

11.09.2026 16:50
Der Grenzschutz hat die Unterbringung eines Ukrainers in einer geschlossenen Einrichtung für Ausländer beantragt. Der Mann hatte versucht, das Gelände der Internationalen Ausstellung der Rüstungsindustrie in Kielce mit einem mit scharfer Munition geladenen Magazin zu betreten. Der 44-Jährige wurde wegen illegalen Munitionsbesitzes angeklagt. Gegen ihn wurden Auflagen und ein Ausreiseverbot verhängt.

Jarosław: Ukrainer tötet Priester in Kloster

24.09.2026 13:30
Messerangriff auf dem Gelände des Benediktinerinnenklosters in Jarosław in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter drei Priester und eine Frau. Einer der Priester ist gestorben. Der Angreifer, ein ukrainischer Staatsbürger, wurde festgenommen.

Selenskyj verurteilt tödlichen Messerangriff in polnischem Kloster

25.09.2026 06:00
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Donnerstag einen Messerangriff auf ein Kloster im Südosten Polens verurteilt. Dabei kam ein Priester ums Leben, vier weitere Menschen wurden verletzt. Der ukrainische Täter müsse mit der vollen Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden, erklärte Selenskyj.

Zustand von Ihor M. lässt Vernehmung nicht zu. „Symptome einer psychischen Erkrankung"

26.09.2026 06:50
Der Zustand von Ihor M. lässt weder eine Vernehmung noch die Erhebung von Vorwürfen gegen ihn zu, teilte die Sprecherin der Bezirksstaatsanwaltschaft in Przemyśl mit. Gutachter stellten bei ihm „ausgeprägte psychotische Symptome“ fest. Der 31-jährige Ukrainer hatte am Donnerstag auf dem Gelände des Klosterkomplexes in Jarosław fünf Menschen mit einem Messer angegriffen. Ein Mensch kam dabei ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungshaft in einer psychiatrischen Klinik beantragt.