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Deutsche Redaktion

Vererbtes Fingerspitzengefühl

04.06.2021 07:00
Eine Führung durch die Berliner Ausstellung "Die menschliche Spur im Tafelservice. Menschen in der Porzellanfabrik".
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Spuren der Arbeit. Porzellanherstellung in Polen, Museum Europischer Kulturen.
Spuren der Arbeit. Porzellanherstellung in Polen, Museum Europäischer Kulturen. © Bartosz Grześkowiak, Arkadiusz Szwed

"Das Tafelservice Die menschliche Spur fertigten FabrikarbeiterInnen im Rahmen einer Produktserie an. Sie trugen dabei Handschuhe, an deren Fingerspitzen Kobaltsalze hafteten. Ihre Fingerabdrücke bleiben zunächst nahezu unsichtbar. Sobald sich das Kobalt beim Brennen dunkelblau verfärbt, werden die Spuren auf dem Porzellan sichtbar. Auf die Art speichert das Tafelservice alle Berührungen der ArbeiterInnen mit ihren Händen und bringt so die Bedeutung des „menschlichen Faktors“ in die industriellen Fertigung zum Vorschein (...)" Diese einleitenden Sätzen kommen aus der Broschüre zur Berliner Ausstellung. Und weil die Einleitung so interessant klingt, begab sich Joachim Ciecierski in das Museum Europäischer Kulturen (MEK). Dort traf er sich mit Dr. Beate Wild, der Kuratorin der Ausstellung.


In der Porzellanmanufaktur in Ćmielów arbeiten mehr als 350 Menschen In der Porzellanmanufaktur in Ćmielów arbeiten mehr als 350 Menschen
 
Menschliche Spuren auf einer Porzellantasse mit Untertasse Menschliche Spuren auf einer Porzellantasse mit Untertasse
Das Service wurde im Rahmen des Projekts Menschen der Porzellanfabrik in Ćmielów in einer der ältesten polnischen Keramikfabriken hergestellt. Das Service wurde im Rahmen des Projekts Menschen der Porzellanfabrik in Ćmielów in einer der ältesten polnischen Keramikfabriken hergestellt.