Deutsche Redaktion

Mühsame deutsch-polnische „Spurensuche“

29.06.2026 10:06
Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags bringt eine Berliner Fotoausstellung über die polnischen Westgebiete Fotografen aus beiden Ländern in einen visuellen Dialog über Geschichte, Erinnerung und Vorurteile.
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Leiter des Staatlichen Landwirtschaftsbetriebs Osłonino auf einem Rapsfeld, 1954.
Leiter des Staatlichen Landwirtschaftsbetriebs Osłonino auf einem Rapsfeld“, 1954.Janusz Uklejewski

Im Zentrum des fotografischen Dialogs stehen polnisch-deutsche Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum - die heutigen wiedergewonnenen Westgebiete in Polen. Wir wirkt die nach dem von den Deutschen entfesselten Zweiten Weltkrieg erfolgte Westverschiebung Polens bis heute nach? Für beide Länder bedeutete sie beträchtliche territoriale Verluste, für viele Polen und Deutsche ebenso das Ankommen in einer für sie fremden Umgebung. Die Sichtweisen sind vielschichtig und persönlich, gelegentlich auch miteinander verwoben. Wojciech Osiński hat sich die Fotoausstellung angeschaut.


Die pünktlich zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags eröffnete Fotoausstellung läuft noch bis Januar 2027. fot. Wojciech Osiński Die pünktlich zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags eröffnete Fotoausstellung läuft noch bis Januar 2027. fot. Wojciech Osiński

Die Ausstellung Ostgebiete/Ziemie Zachodnie. Eine deutsch-polnische Spurensuche im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin läuft bis zum 17.01.2027


„Kleinkind mit Hund“, Niederschlesien, 1950er Jahre. fot. Augustyn Czyżowicz „Kleinkind mit Hund“, Niederschlesien, 1950er Jahre. fot. Augustyn Czyżowicz
„Mutter kann nicht mehr zurück“, Ślęża, 2018. Linn Schröder „Mutter kann nicht mehr zurück“, Ślęża, 2018. Linn Schröder
„Mutter ist nicht zu Hause“ , 2018. Linn Schröder „Mutter ist nicht zu Hause“ , 2018. Linn Schröder