Deutsche Redaktion

Kommentar: Russland sieht sich im Krieg mit der EU

26.05.2026 17:15
Russland verschärft den Ton gegenüber den baltischen Staaten – und macht Estland, Lettland und Litauen inzwischen offen mitverantwortlich für ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet. In Moskau ist von angeblicher Unterstützung, logistischer Hilfe und sogar einer direkten Beteiligung der Nato die Rede. Die Regierungen im Baltikum weisen diese Vorwürfe entschieden zurück und warnen vor einer gezielten Einschüchterungskampagne des Kremls.
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  • Interview mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.
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Bild:SERGEI SUPINSKY/AFP/East News

Gleichzeitig wächst in den drei Ländern die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Denn die russische Propaganda richtet sich längst nicht mehr nur gegen die Ukraine, sondern zunehmend auch gegen jene Staaten, die als besonders entschieden prowestlich gelten. Estland, Lettland und Litauen zählen seit Beginn des russischen Angriffskrieges zu den lautesten Unterstützern Kiews – politisch, militärisch und humanitär.

Welche Strategie verfolgt der Kreml mit dieser neuen Propagandaoffensive? Warum geraten gerade die baltischen Staaten stärker ins Visier Moskaus? Und wie groß ist die Gefahr, dass aus den verbalen Drohungen eine neue sicherheitspolitische Eskalation entsteht?

Darüber sprechen Jakub Kukla und Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.