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Deutsche Redaktion

Grüner Konservatismus notwendig

05.11.2019 13:40
Die Regierung in Warschau hat die polnische Energiepolitik bis 2040 noch nicht definiert.
Die Presseschau
Die PresseschauFoto :Pixabay Creative Commons

Energetyka24: Grüner Konservatismus notwendig

Wenn die neue Regierung der konservativen Recht und Gerechtigkeit (PiS) keinen grünen Flügel bildet, könnte sie nicht nur Stimmen verlieren, sondern auch die Chance, für polnische Interessen in Europa und in der Welt zu kämpfen, schreibt der Energiemarkt-Experte Jakub Wiech für das größte Online-Portal für Energie- und Sicherheitswesen Energetyka24.

Die Regierung in Warschau habe die polnische Energiepolitik bis 2040 noch nicht definiert. Konkrete Entscheidungen zur Entwicklung des Nuklearsektors seien ebenfalls noch nicht getroffen worden, genauso sehe es um den Ausstieg aus der Kohle aus, der jetzt in Europa von großer Bedeutung sei. Wie der Autor argumentiert, sei einer der Gründe dafür, dass sich viele konservative Journalisten und Meinungsführer zu sehr darauf konzentrieren, wissenschaftliche Einsichten zum Einfluss des Menschen auf das Klima in Frage zu stellen. Aufgrund der Nachlässigkeit der Konservativen auf diesem Gebiet, haben die Linke und liberale Gruppen die Initiative in Umweltfragen übernommen. Wiech ist allerdings überzeugt, dass nichts die rechte Seite der politischen Szene daran hindere, grüner zu werden. Der Schutz des Klimas und der Umwelt passe vor allem zur Weltanschauung der Konservativen. Denn schon das Buch Genesis in der Bibel, lautet Wiechs Fazit für Energetyka24, fordere den Menschen schließlich explizit dazu auf, die Schöpfung Gottes nicht nur zu nutzen, sondern auch zu pflegen.


Rzeczpospolita: Mehrheit von Polen will nach dem Brexit zurückkehren

Das konservative Blatt Rzeczpospolita schreibt indes über die Brexit-Stimmungen unter polnischen Emigranten in Großbritannien. Gemäß dem Scheidungsabkommen, erinnert das Blatt, erhalten EU-Bürger, die bis Ende 2020 nicht sesshaft werden oder einen solchen Status beantragen, kein Recht, legal in Großbritannien zu leben und zu arbeiten. 80 Prozent Rumänen oder Bulgaren, haben daher das Bleiberecht nach dem Brexit bereits angefordert. Unter Polen seien es nur 38 Prozent. Daraus zieht die Rzeczpospolita die Schlussfolgerung, dass die meisten Polen darüber nachdenken, zurückzukehren. Weniger plausibel scheint dem Blatt, dass polnische Emigranten alles für den letzten Moment beiseitelegen oder Angst haben den britischen Behörden mitzuteilen, dass Sie keine britischen Steuern zahlen oder Unterhaltszahlungen geleistet haben.

Was Polen in Großbritannien zurück in die Heimat ziehe, überzeugt das Blatt, seien vor allem niedrigere Lebenshaltungskosten. Wenn ein Kind auftaucht oder Großeltern in Polen Pflege benötigen, stelle sich auch heraus, dass der Aufenthalt auf den Inseln sich nicht mehr auszahlt. Unter Nachwuchskräften und Absolventen guter britischer Universitäten, lesen wir am Schluss, seien die Stimmungen ähnlich. Wie die Rzeczpospolita überzeugt, kämen viele von ihnen zu dem Schluss, dass sie in Polen nach ihrer Rückkehr viel schneller Karriere machen werden.


Forsal: Polen bevorzugen Einkäufe in kleinen Geschäftsketten

Das Online-Wirtschaftsblatt Forsal schreibt wiederum über die neuesten Einkaufsgewohnheiten polnischer Konsumenten. Wie wir lesen gehen Polen sehr oft einkaufen, aber gleichzeitig geben sie hierbei wenig Geld auf einmal aus. Deshalb, erklärt das Blatt, entwickeln sich an der Weichsel am meisten kleine, aber moderne Lebensmittelgeschäfte. Forsal berichtet zudem, dass Polen wesentlich häufiger einkaufen als ihre südlichen Nachbarn. Die Einkaufsrate unter Polen im Vergleich zu Österreichern zum Beispiel, sei in der ersten Jahreshälfte sogar fast doppelt so hoch gewesen.

In polnischen Haushalten, heißt es weiter, überwiege auch das Phänomen der sogenannten Vorratseinkäufe. Dieses Kaufverhalten werde vor allem durch das Handelsverbot an Sonntagen verursacht. Die Polen lieben vor allem Discounter, überzeugt Forsal am Schluss. In fast zwei Jahren sei die Zahl solcher Geschäftsketten in Polen um fast 60 Prozent angestiegen. Viele Großmärkte seien sich dieses Konsumententrends bewusst und planen zukünftig eigene Kleinfilialen an der Weichsel zu eröffnen.


Piotr Siemiński