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Deutsche Redaktion

Masuren kämpfen mit illegalen Touristen

03.04.2020 12:20
Trotz der Verbote im Zusammenhang mit dem Coronavirus sollen Touristen immer noch illegal in die Masuren fahren. 
Presseblick
PresseblickFoto: pixabay

Forsal: Die Industrie in Mitteleuropa steht still 

Isolationsanordnungen im sozialen Leben zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie haben dazu geführt, dass die Produktion in mitteleuropäischen Ländern still stehe. Verzeichnet werde der tiefste Rückgang seit der Wirtschaftskrise, berichtet das Online-Wirtschaftsblatt Forsal.

Seitdem die Lieferketten unterbrochen wurden und die Verbraucher in der Eurozone keine importierten Waren mehr kaufen, sei die Produktion in Fabriken östlich des ehemaligen Eisernen Vorhangs praktisch eingestellt worden. Wie Forsal erinnert, gehörten die mitteleuropäischen Regierungen nach Italien zu den ersten in der EU, die Beschränkungen auferlegt haben, um Covid-19 zu stoppen. In den folgenden Tagen führten die Regierungen Beschränkungen ein, die die meisten Aspekte des öffentlichen Lebens betrafen, was zur Schließung vieler Fabriken in der Region geführt habe. Die politischen Entscheidungsträger haben seitdem beispiellose Ausgabenpakete verabschiedet, um die Auswirkungen der Krise auf Unternehmen und Mitarbeiter zu mildern. Aber diese Maßnahmen, prognostiziert das Online-Blatt, werden die immer schneller voranschreitende Wirtschaftskrise bestenfalls mildern. BIP-Rückgänge sollen unvermeidlich sein. Nach einigen Prognosen könnte die Wirtschaft Mittel- und Osteuropas im Jahr 2020 insgesamt sogar um 4,7 Prozent zurückgehen, warnt Forsal.

Gazeta Olsztyńska: Masuren kämpfen mit illegalen Touristen 

Das regionale Blatt "Gazeta Olsztyńska" schreibt indessen am Freitag, über Probleme mit dem Touristenverkehr im Norden Polens. Trotz der Verbote im Zusammenhang mit dem Coronavirus sollen Touristen immer noch illegal in die Masuren fahren. Viele Polen aus größeren Städten sollen beschlossen haben, in den Masuren die Quarantäne zu verbringen. Obwohl viele Hotels offiziell geschlossen seien, sollen die Touristen illegal private Unterkünfte mieten oder einfach in Hotels schwarzwohnen.

- Wir haben ein Problem, und es ist sehr groß - sagt der Bürgermeister des Kurorts Mikołajki im Norden Polens der Gazeta Olsztyńska.

Angestellte des örtlichen Stadtamtes, heißt es weiter, sollen sogar Anrufe von Warschauer Bewohnern, die in den Masuren ihre Quarantäne verbringen, erhalten haben mit der Forderung, ihnen Einkäufe zu machen. Der Grund – ihre Vorräte wurden knapp.

Die Behörden der Stadt Giżycko, so das lokale Blatt, können während der nationalen Quarantäne die unerwünschten Gästen ebenfalls nicht los werden. Der Bürgermeister von Giżycko soll auf Facebook an die Touristen appelliert haben, während der Epidemie nicht in die Masuren zu reisen. Die Situation sei aber bereits schon so aussichtslos, das die Armee helfen solle, berichtet Gazeta Olsztyńska. Der Bürgermeister soll eine PiS-Senatorin gebeten haben, bei der Inhaftierung unerwünschter Gäste den Verteidigungsminister zu engagieren, um den Zustrom von Menschen von außerhalb der Region zu stoppen und die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu minimieren. So die Gazeta Olsztyńska über den Zustrom illegaler Touristen aus polnischen Großstädten.


Piotr Siemiński