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Deutsche Redaktion

Globaler Krieg der Geheimdienste um Schutzmasken

09.04.2020 13:23
Auf Flughäfen, Gleisanschlüssen und Häfen herrscht ein stiller aber brutaler Krieg um Atemschutzmasken und medizinische Geräte, meint der Spezialist auf dem Gebiet der Informationskriegsführung Rafał Brzeski.
Maseczki flizelinowe (foto: shutterstock.comToKa74)
Maseczki flizelinowe (foto: shutterstock.com/ToKa74)shutterstock.com/ToKa74

Tysol: Globaler Krieg der Geheimdienste um Schutzmasken

Der Spezialist auf dem Gebiet der Informationskriegsführung und Spezialdienste Rafał Brzeski, schreibt für das Nachrichtenportal der größten polnischen Arbeitergewerkschaft "Solidarność", dass auf Flughäfen, Gleisanschlüssen und Häfen ein stiller aber brutaler Krieg um Atemschutzmasken und medizinische Geräte herrsche. Makler, Händler, Diplomaten und Spezialdienste sollen an dieser geheimen Auseinandersetzung beteiligt sein.

Israelische Medien zum Beispiel, meint Brzeski, berichten, dass der Mossad-Chef Ende März von der israelischen Regierung den Befehl erhalten habe, das staatliche Gesundheitswesen mit medizinischer und sanitärer Ausrüstung zu versorgen. Infolge dessen sei am Montag eine Luftbrücke zu Stande gekommen, wo 11 Militärtransportflugzeuge in Tel Aviv landeten und Millionen von Schutzmasken und Hunderte von Atemgeräten mitbrachten.

Israel sei hierbei nicht das einzige Land, das seinen Geheimdienst beauftragt habe, weltweit Krankenhausprodukte anzuhäufen. Des Öfteren, sollen auch Geheimoperationen der CIA, des britischen oder französischen Geheimdienstes, sowie der deutschen BND von Medien und Beobachtern aufgedeckt werden. In diesem Kampf, überzeugt Brzeski, liege die Überlegenheit bei demjenigen, der das größere Transportflugzeug auf dem Flughafen habe. Das polnische Bergbauunternehmen KGHM, habe es in diesem globalen Wettrennen geschafft das größte Transportflugzeug der Welt, die Antonov An-225 "Mrija", zu mieten, um Masken, Schutzanzüge und Atemgeräte in China zu kaufen und nach Warschau zu schicken.

Solche Einkäufe "wären ohne den Anruf von Präsident Andrzej Duda beim Präsidenten von China Xi Jinping nicht möglich gewesen", soll der Sprecher des Bergbauunternehmens zugegeben haben. Der politische Schirm und die fast zwanzigjährige Zusammenarbeit zwischen der polnischen KGHM und Chinas Minmetals sollen geholfen haben medizinische Ausrüstung zu vernünftigen Preisen zu beschaffen und sicher an Bord zu liefern. Andernfalls, argumentiert der Sicherheitsdienst-Experte, würden Polen Geheimdienste anderer Länder überlisten und die notwendigen Produkte im Kampf gegen die Pandemie vor der Nase wegschnappen.

Niezależna: Einführung eines Naturkatastrophenzustands würde ausländische Unternehmen bevorzugen 

Die größten Nutznießer einer solchen Lösung, also der Einführung eines Naturkatastrophenzustands durch die Regierung, wären ausländische Großkonzerne, schreibt das regierungsnahe Nachrichtenportal "niezależna" und beruft sich dabei auf den Verfassungsexperten und PiS-Abgeordneten Przemysław Czarnek. Auf diese Weise kommentiere der Politiker die Idee der Opposition, einen von drei Ausnahmezuständen einzuführen, um die Präsidentschaftswahlen zu verschieben. Die Einführung eines Naturkatastrophenzustands, im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus, wäre mit Konsequenzen des Gesetzes über den Ausgleich von Sachschäden aufgrund der zeitlichen Einschränkung des Freiheitszustands sowie der Menschen- und Bürgerrechte verbunden.
 Die gesetzliche Notwendigkeit von Zahlungen für Verluste an Benachteiligte, müsste also von der Staatskasse geleistet werden, was bedeute, dass alle Bürger die enormen finanziellen Konsequenzen der Entscheidung zur Einführung eines Naturkatastrophenzustands tragen würden. Die Notwendigkeit, in diesem Zusammenhang eine Entschädigung in erster Linie an große internationale Unternehmen, die auf dem polnischen Markt tätig sind zu zahlen, würde bedeuten, dass die Bürger des polnischen Staates bankrottgehen würden, überzeugt niezależna.

"DGP": Nach dem Virus kommt die zweite Plage 

Die Pandemie habe den Kampf gegen die Dürre gestoppt. Mittlerweile beträfe das Problem praktisch schon ganz Polen, schreibt Dziennik Gazeta Prawna. Gleichzeitig werde die Dürre in Kürze, laut Experten, Waldbrände und hohe Lebensmittelpreise in Geschäften bedeuten. Die Wintersaison 2019/2020, soll die wärmste seit Beginn der meteorologischen Messungen in Polen gewesen sein, und es soll nie eine so schlechte hydrologische Situation wie zu Beginn des Jahres gegeben haben. Gleichzeitig herrsche laut dem staatlichen Waldforschungsinstitut bereits landesweit eine Brandgefahr.


Piotr Siemiński