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Deutsche Redaktion

Biznesalert: Deutschland will ein polnisches Megaprojekt torpedieren?

02.04.2021 12:17
Deutschland will ein polnisches Megaprojekt vor der Küstenstadt Świnoujście torpedieren, schreibt Aleksandra Fedorska für das Energieportal BiznesAlert.pl.
Terminal kontenerowy w Gdyni - zdjęcie ilustracyjne
Terminal kontenerowy w Gdyni - zdjęcie ilustracyjneArchiwum PAP/Adam Warzawa

Deutschland will ein polnisches Megaprojekt vor der Küstenstadt Świnoujście torpedieren, schreibt Aleksandra Fedorska für das Energieportal BiznesAlert.pl. Das Projekt des Baus eines Containerhafens sei ins Visier genommen und mit der angeblichen Gefahr für die natürliche Umwelt verbunden worden. Der Widerstand auf deutscher Seite, lesen wir, sei im November letzten Jahres von Seiten der Bewohner der Insel Usedom entstanden. Sie sollen befürchten, dass Polen dieses Projekt ohne eine angemessene Umweltverträglichkeitsprüfung durchsetzen wolle.

Die Stadträtin von Heringsdorf Joanna Arbeit von der Fraktion "Kaiserbäder", wolle sogar alles tun, um den Bau des polnischen Containerhafens zu verhindern, weil er schlecht für den Tourismus sei. Jetzt reiche die deutsche Seite eine Petition an das Europäische Parlament ein in der behauptet werde, so das Branchenportal, dass die Umweltschutzstandards im Zusammenhang mit dem Projekt in Świnoujście nicht eingehalten werden.

Das Problem könnte aber ganz woanders liegen, bemerkt die Autorin. In deutschen Medien soll das Projekt zum Bau des Containerhafens in Świnoujście als "Container-Terminal" bezeichnet werden, was viele Leser mit einem sehr ähnlichen Ausdruck - dem "LNG-Terminal" assoziieren. Dies sei das Hauptmissverständnis mit deutschen Gesprächspartner, überzeugt die Energieexpertin. Sie sollen das Containerhafen-Projekt mit dem LNG-Hafen in Świnoujście verwechseln, was allzu leicht mit der angeblichen Gefahr für die Umwelt verbunden werde. Und genau das soll auch auf Joanna Arbeit von der Fraktion "Kaiserbäder" zutreffen. In einem Interview mit BiznesAlert.pl, lesen wir abschließend, soll die Gemeinderätin von Heringsdorf nämlich ein einfaches Gleichheitszeichen zwischen Schiffen allgemein und ihrer Bedrohung für die Natur gestellt haben.


Klub Jagielloński: Dank der EU dominiert inländisches Kapital polnische Exporte

Polnisches Kapital spiele beim Export eine immer wichtigere Rolle, schreibt die Denkfabrik Klub Jagiellonski. Der Vorsprung von Unternehmen mit ausschließlich polnischem Kapital, nehme allmählich zu. Einer der wichtigsten Faktoren, heißt es weiter, die eine solche Bilanz beeinflussen, sei laut der Analyse des polnischen Wirtschaftsinstituts der Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Wichtig für inländische Unternehmen sei auch der freie Zugang zum europäischen Agrarmarkt. Der Analyse zufolge, war der Anteil der Begünstigten europäischer Mittel in den Jahren 2007-2019 bei Produzenten und Exporteuren mit ausschließlich polnischem Kapital im Durchschnitt fast doppelt so hoch wie bei Exporteuren mit ausländischem Kapital, schreibt die Denkfabrik.

Anfangs, so Klub Jagielloński, seien ausländische Investoren in der ersten Phase des wirtschaftlichen Wandels Polens hauptsächlich von seinem Binnenmarkt nach Polen angezogen worden. Auf die Gewinne aus ausländischen Direktinvestitionen musste das Land aber bis zum Beginn dieses Jahrhunderts warten, als Investoren begonnen haben, große, exportorientierte Projekte im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte sowie Projekte in der Automobilindustrie zu starten. Der Anteil von Unternehmen mit nur polnischem Kapital am Export wachse seit dem unbeirrt weiter.

Dies seien sehr optimistische Daten, sagen Wirtschaftsexperten gegenüber der Denkfabrik. Es gebe nämlich viele Mythen, dass das Kapital keine Nationalität habe, was aber überhaupt nicht wahr sei, woran auch die Pandemie erinnert habe. Es lohne sich deshalb zu überlegen, wie es möglich sei, dass Polen eine der am härtesten arbeitenden Nationen in der EU seien, seine Bewohner aber gleichzeitig eines der niedrigsten Einkommen haben. Die Früchte der Arbeit von Polen, lautet das Fazit, seien nämlich bisher zu oft den Konten ausländischer Unternehmen gutgeschrieben worden, die ihre Gewinne ins Ausland transferieren konnten.​


Piotr Siemiński