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Deutsche Redaktion

Gespräch Biden-Duda: "Wichtige Geste"

15.06.2021 11:32
Am Rande des NATO-Gipfels ist es am Montag zu einem unangekündigten Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Polens Staatspräsident Andrzej Duda gekommen. Das Treffen sei kurz gewesen und habe vermutlich im Stehen stattgefunden. Dennoch sei es eine wichtige Geste von Seiten des US-Präsidenten gewesen, schreibt Rzeczpospolita. Außerdem geht es auch um einen Wahlsieg der Opposition und um die Kondition des polnischen Fußballs.
Andrzej Duda i Joe Biden
Andrzej Duda i Joe BidenMON/Wojciech Król

Rzeczpospolita: Gespräch Biden-Duda

Am Rande des NATO-Gipfels ist es am Montag zu einem unangekündigten Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Polens Staatspräsident Andrzej Duda gekommen. Das Treffen sei kurz gewesen und habe vermutlich im Stehen stattgefunden. Dennoch sei es eine wichtige Geste von Seiten des US-Präsidenten gewesen, schreibt in der heutigen Ausgabe die konservativ-liberale Rzeczpospolita. Denn wie der Minister in der Präsidialkanzlei Krzysztof Szczerski betone, sei es auf Initiative der Amerikaner zu dem Gespräch gekommen. Diplomatische Quellen in Washington, lesen wir, würden zugeben, dass die Geste nicht ohne Verbindung mit dem neulichen Interview des polnischen Außenministers Zbigniew Rau für die “Rzeczpospolita” sei, in dem Rau seinen Frust über die fehlende Rücksprache des Weißen Hauses mit Polen sowohl in Bezug auf den Verzicht auf die Nord Stream 2-Sanktionen, als auch vor dem Treffen Putin-Biden in Genf zum Ausdruck gegeben habe. Wie Rau betonte, sei die Verteidigung sowohl der baltischen Staaten, als auch der Ukraine ohne Polen nicht möglich. Geht es nach Michał Baranowski von der warschauer Filliale des Think Tanks German Marshall Fund, hätten die USA verstanden, dass sie mit dem Boykott von Polen einen Fehler begangen haben. “Eine Sache ist die Kampagne für die Demokratie, eine andere die Bewahrung der Sicherheit”, so Baranowski im Gespräch mit der Rzeczpospolita. 

 

Gazeta Wyborcza: Sieg der Opposition in Rzeszów

Weiteres wichtiges Thema in der heutigen Presse sind die Kommunalwahlen in Rzeszów, die in der ersten Wahlrunde Oppositionskandidat Konrad Fijołek gewonnen hat. Insgesamt hätten für Fiłojek, der in den Umfragen vor den Wahlen noch bei knapp 47 Prozent lag, 56,5 Prozent der Wähler gestimmt, erinnert die linksliberale Gazeta Wyborcza. Die Wahlen seien eine herbe Niederlage der Konservativen gewesen, die drei Kandidaten aufgestellt hatten. Der von der Partei von Justizminister Zbigniew Ziobro unterstützte Marcin Warchoł hat 10,7 Prozent der Stimmen erhalten, die Kandidatin der PiS, Ewa Leniart, 24,6 Prozent und der Abgeordnete der Konföderation Grzegorz Braun 9,15 Prozent. Fijołek indes habe nicht nur etwa 94 Prozent derjenigen für sich gewonnen, die 2019 für die Opposition gestimmt hatten, aber auch 7 Prozent der PiS-Wähler für sich überzeugt, betont Gazeta Wyborcza. 

 

Rzeczpospolita: Das kennen wir schon

Und natürlich darf  in den Pressestimmen auch das verlorene Auftaktspiel der Nationalelf bei der Fußball-EM nicht fehlen. Am besten hätten die polnischen Fußballer zusammengearbeitet, als sie die Nationalhymne intonierten, beobachtet in seinem Kommentar der Publizist der Rzeczpospolita Stefan Szczepłek. Der Stab der ausländischen Trainer, so der Autor, habe nicht gesungen, da es nicht ihre Hymne ist. Sie seien als Söldner gekommen, die das Kader zu Erfolgen führen sollen, aber irgendwie würden sie mit den Spielern keine gemeinsame Sprache finden. 

Das Team, lesen wir, habe unter dem neuen Trainer Paulo Sousa vor der EM fünf Spiele absolviert und nur eines gewonnen - gegen Andorra. In den ersten Spielen sei es noch zu früh für Bewertungen gewesen, denn jeder neue Nationaltrainer brauche Zeit. Doch das Spiel mit der Slowakei sei das Ziel gewesen, nun könne man also urteilen. Und das Fazit laute: Seitdem Paulo Sousa die Nationalelf übernommen habe, habe sich in deren Spiel nichts geändert. Es bleibe die Frage, wozu eigentlich der Trainerwechsel im Januar notwendig gewesen sei, so Stefan Szczepłek in der Rzeczpospolita. 

 

Gazeta Polska Codziennie: Polens Fußball am Abgrund

Die nationalkonservative Gazeta Polska Codziennie schreibt indes von einem fußballerischen Abgrund, den Polen erreicht habe. Jetzt bleibe wie immer das schon fast sprichwörtliche Spiel um alles gegen Spanien und dann das Spiel um die Ehre gegen Schweden. Wenn man bedenke, dass die Nationalelf das letzte Spiel gegen Spanien 6:0 verloren hatte, könne man diese EM als gelaufen abstempeln, so Gazeta Polska Codziennie.

 

Autor: Adam de Nisau