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Deutsche Redaktion

Morawiecki: Polexit nichts weiter als Fakenews

06.10.2021 12:46
Das nationalkonservative Internetportal niezależna.pl macht auf ein aktuelles Interview von Premierminister Mateusz Morawiecki für die “Wirtschaftswoche” aufmerksam. Außerdem: Gesundheitsminister Niedzielski erklärt die Strategie der Regierung in Bezug auf die vierte Welle der Pandemie. Und: Alles wird teurer.
Mateusz Morawiecki
Mateusz MorawieckiPAP/Radek Pietruszka

niezalezna.pl/Wirtschaftswoche: Polexit nichts weiter als Fakenews

Das nationalkonservative Internetportal niezależna.pl macht auf ein aktuelles Interview von Premierminister Mateusz Morawiecki für die “Wirtschaftswoche” aufmerksam. Polen, so der Regierungschef in dem Gespräch, wolle die wirtschaftlichen Verbindungen mit den EU-Staaten weiter vertiefen. Alle Anspielungen auf ein eventuelles Polexit seien daher Fakenews, betont der Premierminister. 

Deutsche Firmen und ihre Investitionen in Polen, lesen wir im Interview, seien eine der Ursachen für die dynamische Transformation der polnischen Wirtschaft in den letzten drei Jahrzehnten.  2019 hätten sich diese Investitionen auf etwa 40 Milliarden Euro belaufen. In Polen seien etwa 6000 deutsche Firmen tätig, die 400.000 Personen anstellen. Deutsche Unternehmer würden das sehr attraktive Marktumfeld und das große Potential Polens zu schätzen wissen. Allein im ersten Quartal sei der Handelsaustausch zwischen Deutschland und Polen um 11,8 Prozent gewachsen, so dass Polen derzeit, nach China und Holland und vor den USA, der drittwichtigste Handelspartner Deutschlands ist. Er werde für eine weitere Ausweitung der Aktivitäten deutscher Unternehmen werben und Bedingungen anbieten, die an ihre Bedürfnisse angepasst sind, so Morawiecki.

Berichte über ein eventuelles Polexit seien, laut dem Premierminister, nichts weiter, als Fakenews. Tatsache sei, dass Polen eine stabile Wirtschaft mit einer guten makroökonomischen Position habe. Das Land würde die meisten Greenfield-Investitionen in der Region anziehen und würde in dieser Hinsicht EU-weit auf Platz drei liegen. In den ersten vier Monaten des vergangenen Jahres, als die Pandemie ausgebrochen sei, seien in Polen 165 neue Investitionen entstanden, um 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das zeige, dass Polen weiterhin ein für Investoren glaubwürdiger Partner sei, zitiert niezalezna.pl aus dem Interview von Premierminister Morawiecki für die “Wirtschaftswoche”.

Dziennik/Gazeta Prawna: Doppeltes Risiko im Osten

In Bezug auf Schutzmaßnahmen vor der Pandemie, werde es keine Wiederholung der Strategie vom vergangenen Jahr geben, sagt im Interview mit dem Wirtschaftsblatt Dziennik/Gazeta Prawna Gesundheitsminister Adam Niedzielski. Auch eine eventuelle Schließung der Schulen und eine Rückkehr zum Fernunterricht werde derzeit nicht in Betracht gezogen. “Schulen”, so Niedzielski, “werden mit Sicherheit nicht geschlossen werden. Wir wollen aber, dass die Menschen sich an die Regeln der gesellschaftlichen Disziplin zurückbesinnen”. Der wichtigste Grund für die modifizierte Strategie in Bezug auf die vierte Welle, so der Politiker, sei die größere Herdenimmunität, die landesweit derzeit bei etwa 70 Prozent liege. In manchen Regionen sei der Anteil der Geimpften beziehungsweise Genesenen sogar noch höher. Daher sei die Zahl der Krankenhauseinweisungen, auch wenn die Statistiken für Neuinfektionen ähnlich aussehen würden, wie vor einem Jahr,  um die Hälfte geringer als 2020. Das größte Risiko würden, sowohl in Bezug auf die geringe Zahl von Geimpften als auch die Altersstruktur, derzeit die östlichen Regionen darstellen. Gestern habe das Gesundheitsministerium 1325 Neuinfektionen gemeldet, an erster Stelle habe sich die ostpolnische Lubelskie-Woiwodschaft befunden, lesen wir in Dziennik/Gazeta Prawna. 

Gazeta Wyborcza: Inflation gewinnt an Fahrt

Und die linksliberale Gazeta Wyborcza warnt im Vorfeld der heutigen Sitzung des Rats für Geldpolitik vor der galoppierenden Inflation. Laut aktuellen Prognosen, lesen wir, sollen Backwaren im Dezember um 5 Prozent teurer werden, Öle um 8,5 Prozent und Gemüse um über 11 Prozent. Schon jetzt würden die Preise in den Geschäften in Rekordtempo steigen. Die Anstiege würden auch vor den Preisen für Strom, die Müllabfuhr, Wasser und Zinsen nicht Halt machen. Und zu Beginn des kommenden Jahres könnte die Inflation, laut manchen Experten, sogar 7 Prozent betragen. Die steigenden Preise würden mit der Situation auf den globalen Märkten zusammenhängen, darunter mit den steigenden Preisen für Getreide und Raps, der sinkenden Milchproduktion, dem kurzen Sommer und den immer teurer werdenden Düngern, so Gazeta Wyborcza.

Autor: Adam de Nisau