Die Briefe von Fryderyk Chopin
Frédéric Chopins Briefe zeigen eine ganz andere Seite des großen Komponisten. Sie sind persönlich, sensibel und oft überraschend direkt. Zwischen den Zeilen spürt man seine Sehnsucht nach der Heimat, seine enge Bindung an Familie und Freunde – aber auch seine Zweifel und seine Einsamkeit im Pariser Exil.
Chopin schreibt nicht als Genie am Klavier, sondern als Mensch: humorvoll, manchmal ironisch, manchmal verletzlich.Instytut Fryderyka Chopina w Warszawie
Vor einigen Tagen haben wir das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau besucht, um mehr darüber zu erfahren, wie dort das musikalische Erbe Fryderyk Chopins gepflegt wird. Dass diese Fragen schon vor Jahrzehnten von Bedeutung waren, zeigt ein Blick in unser Archiv: Wir hören nun einen Beitrag aus dem Jahr 1963 über die damaligen Sammlungen und die Arbeit der Chopin-Gesellschaft im Warschauer Ostrogski-Palast.
Es stellt sich heraus, dass Chopin gern zeichnete. Seine Karikaturen waren humorvoll und voller Witz.