Polens Premierminister Mateusz Morawiecki beteiligt sich heute in Berlin an einer internationalen Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Vor dem Start der Beratungen sicherten Bundeskanzler Olaf Scholz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen der Ukraine langfristige Hilfe zu: „Auch wenn man mit historischen Vergleichen stets vorsichtig sein sollte, geht es hier um nicht weniger, als einen neuen Marshallplan des 21. Jahrhunderts zu schaffen. Eine Generationenaufgabe, die jetzt beginnen muss“, heißt es.
Die internationale Gemeinschaft leistet der Ukraine bereits seit Monaten Unterstützung. Mehr als 35 Milliarden Euro haben die G7- Staaten, die Europäische Union und ihre Mitglieder bislang allein an Soforthilfe aufgebracht. Die Staatengemeinschaft hat scharfe Sanktionen gegen Russland ergriffen, der Ukraine Waffen geliefert, die ukrainische Wirtschaft unterstützt und es wurden Millionen Flüchtlinge in einer Vielzahl von Ländern aufgenommen.