Polen sei seinen Verpflichtungen in Bezug auf die Mittel aus dem Nationalen Wiederaufbauplan nachgekommen, bekräftigt EU-Minister Szymon Szynkowski vel Sęk. Seine Aufgabe als EU-Minister, so der Politiker im Gespräch mit Polskie Radio 24, sei es nun zu klären, wieso die erwarteten Schritte auf Seiten der EU-Kommission zum Wiederaufbauplan ausbleiben. Wie der Minister betonte, habe Polen die Auflagen mit dem von Staatspräsident Andrzej Duda vorgeschlagenen Gesetz vom Juni erfüllt. “Seit Juni werden bestimmte Schritte realisiert, wir befinden uns die ganze Zeit im Dialog, dieser zieht sich jedoch in die Länge”, so Szynkowski vel Sęk. Wie der Politiker betonte, müsse man bei Entscheidungen über eventuelle Zugeständnisse an die EU im Hinterkopf behalten, dass uns große Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit, den Winter, den Energiemarkt und die Inflation bevorstehen. “Man muss um grundlegende Angelegenheiten kämpfen, statt sich in Details zu verzetteln”.
Gleichzeitig hat der Politiker Behauptungen zurückgewiesen, laut denen auch die Mittel aus den Kohäsionsfonds gefährdet sein könnten. Diese Gerüchte seien falsch, der Dialog mit der EU werde fortgesetzt. Laut dem Minister habe Polen 14 von 20 Bedingungen erfüllt, sechs würden noch analysiert. Zudem gebe es auch Staaten, die noch nicht einmal den Partnerschaftsvertrag unterzeichnet hätten, wie Spanien und Ungarn, Szymon Szynkowski vel Sęk im Gespräch mit Polskie Radio 24
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