Meteorologen warnen vor starkem Schneefall entlang eines Gürtels von Elbląg über Olsztyn und Płock bis nach Warschau und Radom. Die intensivsten Schneefälle werden in Ostpommern sowie im westlichen Teil der Woiwodschaft Ermland-Masuren erwartet. Dort gilt die dritte Warnstufe, die Schneedecke könnte um bis zu 60 Zentimeter anwachsen.
Weiter südlich soll der Schneefall nachlassen, im Raum Warschau werden örtlich nicht mehr als 20 Zentimeter erwartet. Um die Mittagszeit soll der Schneefall allmählich abklingen. In den Bergregionen von Bielsko-Biała bis Ustrzyki Dolne werden Schneestürme und Verwehungen prognostiziert. Ursache sind Schneefälle in Verbindung mit Windgeschwindigkeiten von durchschnittlich bis zu 40 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 65 Kilometern pro Stunde.
Die polnische Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen teilte mit, dass alle Landesstraßen weiterhin befahrbar sind. In den vergangenen 24 Stunden kamen 2.221 Fahrzeuge des Winterdienstes zum Einsatz. Aus mehreren Regionen – darunter Pommern, Ermland-Masuren, Masowien, Kujawien-Pommern, die Woiwodschaften Heiligkreuz, Lublin und Kleinpolen – wurden Schneematsch und Glätte gemeldet. Schnee und Schneeregen werden in weiten Teilen des Landes erwartet, mit Ausnahme der Woiwodschaften Podlachien und Lubuskie. Die Straßenbehörden rufen Autofahrer zu besonderer Vorsicht auf. Polizeichef Marek Boroń kündigte zudem an, heute und morgen zusätzliche Polizeikräfte auf die Straßen zu entsenden.
„Mir ist bewusst, dass es nicht in menschlicher Macht liegt, allen Folgen schlechten Wetters entgegenzuwirken, einschließlich Schneestürmen oder Glatteis. Es ist klar, dass solches Wetter negative, mitunter dramatische Konsequenzen hat. Doch es darf zu keinem schlimmen oder tragischen Ereignis kommen, nur weil wir etwas übersehen haben. Das muss unser oberstes Gebot sein“, betonte der Regierungschef Donald am Mittwoch nach einem Krisentreffen.
PR/ps