Hintergrund ist eine Initiative des Sprechers des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, und des Präsidenten der israelischen Knesset, Amir Ohana, Trump für den Friedensnobelpreis zu nominieren. Ein Schreiben mit der Bitte um Unterstützung sei am Freitag dem polnischen Parlament übermittelt worden.
Der Vorsitzende des polnischen Unterhauses, Włodzimierz Czarzasty, erklärte, er werde die Angelegenheit prüfen und seine Position am Montag bekannt geben.
Sikorski betonte, eine Unterstützung müsse an klare Bedingungen geknüpft sein. Er bleibe bei seiner Auffassung, dass ein solcher Schritt nur dann gerechtfertigt sei, „wenn eine faire Lösung erreicht wird, um Russlands Krieg gegen die Ukraine zu beenden“.
Trump und Mitglieder seines engeren Umfelds hatten wiederholt erklärt, der Präsident verdiene den Friedensnobelpreis. Trump selbst sagte, der Krieg in der Ukraine sei der nächste Konflikt, den er lösen wolle, räumte jedoch ein, dies sei schwieriger als zunächst erwartet.
IAR/jc