Deutsche Redaktion

Initiative zu Langstreckenwaffen: Polen beteiligt sich am ELSA-Programm der NATO

13.02.2026 11:33
Polen beteiligt sich am NATO-Programm ELSA zur Entwicklung von Fähigkeiten für weitreichende Präzisionsschläge über 500 Kilometer. Die Absichtserklärung wurde in Brüssel beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister unterzeichnet. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung kostengünstiger und in größerer Stückzahl produzierbarer Langstreckensysteme.
Der stellvertretende Ministerprsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz whrend einer Expertenkonferenz in Warschau am 11. dieses Monats. Das Treffen befasste sich mit dem SAFE-Programm  einem von der Europischen Union ins Leben gerufenen Finanzmechanismus zur Untersttzung der Verteidigung der Mitgliedstaaten. Die Veranstaltun
Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz während einer Expertenkonferenz in Warschau am 11. dieses Monats. Das Treffen befasste sich mit dem SAFE-Programm – einem von der Europäischen Union ins Leben gerufenen Finanzmechanismus zur Unterstützung der Verteidigung der Mitgliedstaaten. Die VeranstaltunPAP/Paweł Supernak

Polen beteiligt sich am NATO-Programm European Long-Range Strike Approach (ELSA) zur Entwicklung von Fähigkeiten für weitreichende Präzisionsschläge. Die Absichtserklärung unterzeichnete Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz in Brüssel während eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister.

Ziel der Initiative ist es, Systeme zu entwickeln, mit denen Ziele in einer Entfernung von über 500 Kilometern bekämpft werden können, darunter militärische Infrastruktur und Führungszentren. Neben Polen nehmen Frankreich, Schweden, Großbritannien, Italien und Deutschland teil.

Vorgesehen ist die gemeinsame Entwicklung vergleichsweise kostengünstiger, in größerer Stückzahl produzierbarer Langstreckensysteme, darunter sogenannte „One-Way“-Flugkörper und loitering munitions. Das Jahr 2026 soll für Studien und konzeptionelle Arbeiten genutzt werden. Auf dieser Grundlage sollen später einsatzfähige Lösungen für die Streitkräfte der beteiligten Staaten entstehen.

IAR/adn

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