Deutsche Redaktion

Hotline für im Nahen Osten festsitzende Polen

02.03.2026 06:39
Das polnische Außenministerium hat eine zusätzliche Hotline für Landsleute eingerichtet, die im Nahen Osten feststecken. Die Nummer +48 22 523 88 80 sei ab Sonntag 17.00 Uhr erreichbar, teilte das Ministerium mit.
USA i Izrael przeprowadziły liczne ataki w wielu regionach Iranu
USA i Izrael przeprowadziły liczne ataki w wielu regionach IranuReuters

Ministeriumssprecher Maciej Wewiór sagte bei einem Pressebriefing, das Ressort habe bereits seit einiger Zeit vor Reisen in den Nahen Osten gewarnt und zur Ausreise aus einigen Staaten wie dem Iran aufgerufen.

Er rief die sich in der Region aufhaltenden Polen dazu auf, Ruhe zu bewahren und auf ihre Sicherheit zu achten. „Grundsätzlich würde ich darum bitten, an dem Ort zu bleiben, an dem man sich befindet“, sagte Wewiór.

Zugleich empfahl er, in geschützten Unterkünften zu bleiben, sich von Fenstern fernzuhalten sowie Medikamente und Dokumente griffbereit zu haben.

In sozialen Medien teilte Wewiór mit, derzeit lägen keine Informationen über verletzte polnische Staatsbürger im Nahen Osten vor. Zugleich erneuerte er den Appell, von Reisen in die Region abzusehen. Personen, die sich dort aufhielten, sollten – soweit möglich und unter Beachtung der Sicherheitslage – eine Ausreise auf anderem Wege als per Flugzeug in Erwägung ziehen.


TVP/jc 

Iran bestätigt Tod von Ajatollah Chamenei

01.03.2026 07:05
Nach massiven Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran ist der oberste Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, tot. Staatliche Medien in Teheran bestätigten am Samstag Berichte über seinen Tod und sprachen von einem „Märtyrertod“. Im Iran wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen.

Weitere israelische Angriffe auf Iran nach Tod Chameneis

01.03.2026 17:54
Nach der Tötung des iranischen Anführers Ajatollah Ali Chamenei haben israelische Streitkräfte ihre Angriffe auf Ziele im Iran fortgesetzt. Die Strategie sei nach dem Tod des 86-Jährigen unverändert geblieben, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag eine vertraute Quelle. Demnach richten sich die Attacken weiterhin gegen iranische Regierungsvertreter sowie Raketenstellungen.