„Die Russen geben den Krieg nicht auf und bereiten hier, in der Region Donezk, eine Frühjahrsoffensive vor“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft auf X. Zugleich betonte er die Bedeutung starker Verteidigungsstellungen und einer ausreichenden Versorgung der ukrainischen Brigaden mit Waffen und Ausrüstung.
Selenskyj hielt sich unter anderem in der Stadt Drużkiwka auf. Dort dankte er den Soldaten für ihren Einsatz und würdigte den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte. „Ich möchte jedem danken, der unseren Staat verteidigt“, sagte der Präsident.
Die Stadt gehört gemeinsam mit Kramatorsk, Slowjansk und Konstantyniwka zu einer Reihe strategisch wichtiger Orte im Norden der Region Donezk. Sie bilden eine zentrale Verteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte. Von dort aus werden Logistik, Versorgung und Kommando für die Truppen im Osten organisiert.
Ein Verlust dieser Städte könnte Russland den Weg für weitere militärische Vorstöße in das Landesinnere der Ukraine öffnen.
Selenskyj rief zugleich internationale Partner zur Wachsamkeit auf. Russland arbeite eng mit Staaten wie dem Iran, Nordkorea und Belarus zusammen. Diese Kooperationen zielten darauf ab, ähnliche aggressive Strategien auch in anderen Regionen umzusetzen, warnte der Präsident.
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