Deutsche Redaktion

Giewont-Kreuz wird zum Gedenken an Johannes Paul II. beleuchtet

24.03.2026 12:15
Das Kreuz auf dem höchsten Gipfel Giewont in der Tatra soll am 2. April zum Gedenken an Papst Johannes Paul II. für eine Minute beleuchtet werden. Wie der Tatra-Nationalpark mitteilte, wird die Illumination um 21:37 Uhr – zur Todesstunde des Papstes – eingeschaltet.
Mandaty za rozświetlenie krzyża na Giewoncie w rocznicę śmierci Jana Pawła II
Mandaty za rozświetlenie krzyża na Giewoncie w rocznicę śmierci Jana Pawła II East News/ Adrian Gladecki

Die Maßnahme gilt als Kompromiss. In den vergangenen Jahren hatten Einzelpersonen das Kreuz eigenständig und entgegen geltender Vorschriften beleuchtet. Das Betreten der Wanderwege nach Einbruch der Dunkelheit ist im Nationalpark untersagt. 2025 wurden deshalb zwei Personen mit Geldstrafen belegt.

Nach Angaben der Parkverwaltung ändert die Entscheidung nichts an den bestehenden Regeln. Individuelle Aktionen bleiben weiterhin verboten. Die symbolische Beleuchtung werde ausschließlich unter Aufsicht des Nationalparks durchgeführt.

Die Tradition geht auf das Jahr 2005 zurück, als das Kreuz am Tag der Beerdigung von Johannes Paul II. erstmals beleuchtet wurde. Seitdem findet die Aktion jährlich am Todestag des Papstes statt.

Der Todestag von Johannes Paul II. ist der 2. April 2005.


IAR/jc

 

Blitzeinschlag in der polnischen Tatra. Vier Todesopfer und 89 Verletzte.

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Bei einem heftigen Gewitter im polnischen Teil des Tatra-Gebirges sind vier Menschen ums Leben gekommen. 

Gemeinderäte fordern Bewahrung der Tradition, das Kreuz auf dem Giewont zu beleuchten

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