Deutsche Redaktion

EU-Kommission billigt 7,2 Milliarden Euro aus dem Wiederaufbaufonds für Polen

23.04.2026 16:30
Die Kommission hat „Polens vierten Zahlungsantrag“ im Rahmen des nationalen Aufbauplans positiv bewertet, nachdem „30 Meilensteine und 13 Zielvorgaben“ zufriedenstellend erreicht worden seien.
Die Europische Kommission hat Polens Antrag auf eine Zahlung in Hhe von 7,2 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds nach der Pandemie gebilligt.
Die Europäische Kommission hat Polens Antrag auf eine Zahlung in Höhe von 7,2 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds nach der Pandemie gebilligt.wikipedia.org/C.Suthorn / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org

Die Europäische Kommission hat Polens Antrag auf eine Zahlung in Höhe von 7,2 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds nach der Pandemie gebilligt. Damit steht der Weg für eine weitere Tranche nach endgültiger Zustimmung der Mitgliedstaaten frei. Wie die Kommission am Donnerstag mitgeteilt hat, habe sie „Polens vierten Zahlungsantrag“ im Rahmen des nationalen Aufbauplans positiv bewertet, nachdem „30 Meilensteine und 13 Zielvorgaben“ zufriedenstellend erreicht worden seien.

Den Angaben zufolge sollen „die mit diesem Zahlungsantrag verbundenen Reformen und Investitionen positive Veränderungen für Bürger und Unternehmen in Polen bewirken, indem sie die Gesundheitsversorgung verbessern, Verwaltungsverfahren digitalisieren, die Cybersicherheit stärken, die Breitbandinfrastruktur ausbauen, Steuer- und Arbeitsrecht reformieren und grüne Initiativen voranbringen – darunter Wasserstoffinfrastruktur, die Modernisierung der Eisenbahn und ein besserer Zugang zu nachhaltigem Verkehr“.

Fonds- und Regionalpolitikministerin Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz erklärte, die im Dezember beantragten Mittel sollen am 1. Juni ausgezahlt werden. Wie sie hinzufügte, dürfte Polen in diesem Jahr im Rahmen des Nationalen Wiederaufbauplans (KPO) insgesamt rund 23,5 Milliarden Euro für Investitionen erhalten. Nach den EU-Verfahren muss die Kommission nun die Zustimmung der Mitgliedstaaten einholen. Diese haben bis zu einem Monat Zeit für ihre Stellungnahme, bevor die Mittel ausgezahlt werden können.

IAR/ec.europa/ps

Ursula von der Leyen verspricht Polen 137 Milliarden Euro

23.02.2024 13:02
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat Polen bis zu 137 Milliarden Euro (600 Milliarden Zloty) aus dem Kohäsionsfonds und dem Wiederaufbaufonds versprochen. Wie von der Leyen am Freitag nach einem Treffen mit Premierminister Donald Tusk in Warschau sagte, sei die Kommission von Polens Bemühungen beeindruckt.

Polen erhält EU-Zustimmung für milliardenschweren Sicherheitsfonds

23.05.2025 10:18
Die Mittel sollen umfassend in die zivile Schutzinfrastruktur – darunter Schutzräume, Brunnen sowie Wasser- und Verkehrsnetze – investiert werden. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau der polnischen Rüstungsindustrie, Stahlwerke sowie auf Infrastrukturen mit doppeltem Nutzen wie Straßen, Gleise, Landeplätze und Flughäfen.

Unregelmäßigkeiten bei Vergabe von EU-Mitteln: Europäische Staatsanwaltschaft übernimmt, Regierungschef kündigt lückenlose Aufklärung an

12.08.2025 11:02
Die Regionalstaatsanwaltschaft Warschau hatte die Übernahme der Ermittlungen beantragt, da der Wiederaufbaufonds aus EU-Mitteln finanziert wird und somit die finanziellen Interessen der Union betroffen sind. Fondsministerin Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz will am Dienstag dem Kabinett einen Zwischenbericht vorlegen.

EU droht Biennale in Venedig mit Finanzstopp wegen Russland

22.04.2026 11:17
Die Europäische Union lehnt eine Teilnahme Russlands an der diesjährigen Biennale di Venezia strikt ab und droht mit finanziellen Konsequenzen. Sollte Russland bei der Internationalen Kunstausstellung vertreten sein, werde die EU ihre Unterstützung einstellen, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.

EU einigt sich auf Milliardenkredit für Ukraine

23.04.2026 06:36
Die Europäische Union hat den Weg für ein milliardenschweres Finanzpaket für die Ukraine freigemacht. Die Mitgliedstaaten einigten sich am Mittwoch grundsätzlich auf ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro sowie ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland.