Die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember war intensiv für die polnischen Luftverteidigungskräfte. „Über den internationalen Gewässern der Ostsee haben polnische Kampfjets ein russisches Aufklärungsflugzeug abgefangen und eskortiert, das sich in der Nähe der polnischen Luftraumgrenzen bewegte“, teilte das Operative Kommando der Streitkräfte mit. In der Nähe des polnischen Luftraums wurden auch Objekten aus Richtung Weißrusslands beobachtet. Am ersten Weihnachtstag wurde Präsident Karol Nawrocki über diese Ereignisse vom Leiter des Büros für Nationale Sicherheit (BBN), Sławomir Cenckiewicz, informiert, der auch in ständigem Kontakt mit dem Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz steht.
„Die Analyse des Verlaufs beider Vorfälle, ihrer Auswirkungen und möglicher Zusammenhänge ist im Gange. Aus den verfügbaren und verifizierten Daten geht hervor, dass mehrere (vier) bisher von den zuständigen Behörden in der Republik Polen gefundenen Objekte vermutlich als Schmugglerballons identifiziert wurden“, hieß es in der Mitteilung.
Betont wurde, dass aufgrund der „massenhaften Natur des Verstoßes gegen den polnischen Luftraum, des Auftretens zu einer besonderen Zeit während der Feiertage, der Bewertung der Aktivität eines russischen Flugzeugs in der Ostsee sowie der Tatsache, dass ähnliche Vorfälle in letzter Zeit auch in Litauen stattgefunden haben", die Möglichkeit von provokativen Handlungen unter dem Deckmantel von Schmuggleraktivitäten bestehe.
Der Präsident stehe in dieser Angelegenheit in Kontakt mit dem Nationalen Sicherheitsbüro (BBN) und den zuständigen Behörden. Außerdem wurde dem Kommando und den Soldaten der Polnischen Armee für ihren Einsatz zum Schutz des Landes während der Feiertage gedankt.
PR/gov/ps