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Krieg in Nahost: Auswärtiges Amt bekräftigt höchste Reisewarnung für Katar

13.07.2026 11:51
Polen warnt weiter vor Reisen nach Katar – auch im Transit. Außenminister Sikorski nimmt an hochrangigen Treffen zur Lage am Golf in Brüssel teil.
Schiffe und Tanker in der Strae von Hormus vor der Kste von Musandam, Oman, 18. April 2026. REUTERSStringerArchivfoto
Schiffe und Tanker in der Straße von Hormus vor der Küste von Musandam, Oman, 18. April 2026. REUTERS/Stringer//ArchivfotoREUTERS/Stringer//Archivfoto

Warschau/Brüssel – Vor dem Hintergrund der neuen Spannungen am Golf hat Polen seine höchste Reisewarnung für Katar bekräftigt. Die polnische Botschaft in Doha erinnerte daran, dass für das Land weiterhin die Warnstufe „Nicht reisen“ gilt. Das gelte ausdrücklich auch für Transitaufenthalte.

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Die Botschaft rief polnische Staatsbürger in Katar dazu auf, ausschließlich offizielle Mitteilungen der katarischen Behörden, des polnischen Außenministeriums und der polnischen Vertretung zu verfolgen. Bei einem Alarm sollten sie in einem sicheren Gebäude bleiben, Abstand zu Fenstern, Glasfassaden und offenen Flächen halten und den Anweisungen der örtlichen Behörden folgen.


Gleichzeitig wird die Krise Thema der europäischen Diplomatie. Außenminister Radosław Sikorski nimmt an diesem Montag am Treffen des EU-Außenministerrats in Brüssel teil. Nach Angaben des polnischen Außenministeriums umfasst die Tagesordnung drei Punkte: Russlands Aggression gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und die Situation im Schwarzmeerraum. Sikorski soll zudem am hochrangigen Forum der EU und des Golf-Kooperationsrats zu regionaler Sicherheit und Zusammenarbeit teilnehmen.

Auslöser der verschärften Warnlage sind neue gegenseitige Angriffe zwischen den USA und Iran. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten Vergeltungsangriffe auf amerikanische Stützpunkte in der Region; die USA berichteten zuvor von Angriffen auf zahlreiche militärische Ziele in Iran. Eine besondere Rolle spielt die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Nach der jüngsten Eskalation stieg der Ölpreis am Morgen um 3,75 Prozent.

IAR/PAP/adn

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