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Sechs Tote nach Drohnenabsturz am Schwarzen Meer

05.08.2026 07:07
Bei einem Drohnenvorfall an einem Strand im russischen Badeort Archipo-Osipowka am Schwarzen Meer sind nach Angaben der Behörden sechs Menschen ums Leben gekommen. Rund 40 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die Verwaltung der Region Krasnodar mit. Unter den Todesopfern sollen sich auch drei Kinder befinden.
Illustrationsbild
IllustrationsbildROB ENGELAAR/HOLLANDSE HOOGTE/East News

Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Wenjamin Kondratjew, wurden mindestens 17 Verletzte in Krankenhäuser in Gelendschik und umliegenden Orten eingeliefert.

In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen, wie eine Drohne über dem Strand von der Luftabwehr beschossen wird. Kurz darauf stürzt sie in einen Bereich mit zahlreichen Badegästen und explodiert. 

Russische Behörden erklärten, es habe sich um einen ukrainischen Drohnenangriff gehandelt. Demnach seien Trümmer der abgeschossenen Drohne auf den Strand gefallen. Ukrainische Kanäle im Nachrichtendienst Telegram hingegen behaupteten, die Drohne sei infolge elektronischer Störmaßnahmen außer Kontrolle geraten. Eine unabhängige Bestätigung für beide Darstellungen liegt bislang nicht vor.

Als mögliches Ziel der Drohne gilt eine nahe gelegene Gasverdichterstation der Pipeline Blue Stream, die Erdgas durch das Schwarze Meer in die Türkei transportiert. In der Nähe befindet sich zudem eine Sommerresidenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Kritik löste das Warnsystem der Behörden aus. Nach Angaben des oppositionellen russischen Portals Meduza war zwar zunächst vor Drohnen gewarnt worden, die Warnung wurde jedoch wenige Minuten später wieder aufgehoben. Mehrere Augenzeugen berichteten zudem, sie hätten keine Sirenen gehört. Lokalen Medien zufolge soll das Warnsystem zeitweise nicht funktioniert haben.


PAP/jc

Ukraine greift erneut Logistikzentren von Wildberries in Russland an

22.07.2026 11:22
Ukrainische Drohnen haben erneut Logistikzentren des russischen Online-Händlers Wildberries angegriffen. Betroffen waren Einrichtungen in Krasnodar und Newinnomyssk im Süden Russlands. Nach Angaben russischer Behörden und des Unternehmens brachen an beiden Standorten Großbrände aus. Mehrere Menschen wurden verletzt.

„Die Ukraine hat den Krieg in die Häuser der Russen gebracht“

30.07.2026 07:00
Eine Serie ukrainischer Drohnenangriffe auf Logistikzentren des russischen Online-Handelsunternehmens Wildberries sorgt nach Einschätzung von Experten für erhebliche wirtschaftliche und psychologische Auswirkungen in Russland. Nach Medienberichten wurden innerhalb einer Woche acht Lager des Unternehmens zerstört oder schwer beschädigt. Rund zehn Prozent der gesamten Lagerkapazität des Konzerns sollen betroffen sein. Die Schäden werden auf zwei bis drei Milliarden US-Dollar geschätzt.

Ukraine warnt vor möglichen russischen Provokationen mit erbeuteten Drohnen

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Die von Russland erbeuteten ukrainischen Langstreckendrohnen könnten für Provokationen eingesetzt werden. Darauf macht das ukrainische Militärportal Militarnyi unter Berufung auf den Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Serhij Beskrestnow, aufmerksam.