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Arbeiten an Grenzbefestigungsgürtel schreiten voran

24.08.2026 07:00
Neu veröffentlichte Satellitenbilder und Videoaufnahmen zeigen vom polnischen Militär entlang der Ostgrenze im Rahmen des Befestigungsprogramms „Schild Ost“ errichtete Lagerflächen. Allein eine Lagerhalle umfasst rund 20 Hektar – das entspricht etwa 28 Fußballfeldern.
Wie Tomczyk erklrte, seien inzwischen mehr als 200 Kilometer der Ostgrenze im Rahmen des Programms verstrkt worden. Er bezeichnete das Vorhaben als mehrschichtiges System, das die Widerstandsfhigkeit Polens gegenber militrischen Bedrohungen und hybrider Kriegsfhrung strken soll.
Wie Tomczyk erklärte, seien inzwischen mehr als 200 Kilometer der Ostgrenze im Rahmen des Programms verstärkt worden. Er bezeichnete das Vorhaben als mehrschichtiges System, das die Widerstandsfähigkeit Polens gegenüber militärischen Bedrohungen und hybrider Kriegsführung stärken soll.Cezary Tomczyk/X

Der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk hat die Aufnahmen veröffentlicht. Darauf sind zur Sicherung und Verteidigung der Grenze gelagerte Baumaterialien zu sehen. Nach Angaben der Behörden sind insgesamt 53 solcher Lagerplätze entlang der Nord- und Ostgrenze Polens geplant. Die kleinsten sollen mindestens die Fläche eines Fußballfeldes haben.

Dem Sprecher des Generalstabs der polnischen Streitkräfte zufolge seien18 der Standorte bereits vollständig bestückt. Weitere würden derzeit ausgestattet, zusätzliche Standorte sollen bis Ende des Jahres in Betrieb genommen werden.

Die Standorte wurden strategisch ausgewählt. Sie liegen nahe genug an der Grenze, sodass das Material bei Bedarf schnell an seinen Einsatzort gebracht werden kann. „Wo die Bedrohung geringer ist, errichten wir Lager für Befestigungsmaterial in Grenznähe. Im Falle einer Bedrohung kann das Material an die Grenze gebracht und dort zur Abriegelung eingesetzt werden“, sagte der Sprecher des Generalstabs der polnischen Streitkräfte. Polen würde demnach keine durchgehende, lückenlose Befestigungslinie errichten. Stattdessen würden die Verteidigungsanlagen auf besonders gefährdete Gebiete konzentriert, in denen natürliche Geländehindernisse fehlen.

Wie Tomczyk erklärte, seien inzwischen mehr als 200 Kilometer der Ostgrenze im Rahmen des Programms verstärkt worden. Er bezeichnete das Vorhaben als mehrschichtiges System, das die Widerstandsfähigkeit Polens gegenüber militärischen Bedrohungen und hybrider Kriegsführung stärken soll.

Neben den Schutzmaßnahmen umfasse das Projekt auch einen umfassenden Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur. Im Rahmen einer mit SAFE-Mitteln finanzierten Initiative im Umfang von 34,88 Millionen Euro sollen bis 2030 insgesamt 184 Small-Cell-Stationen errichtet werden. Sie sollen die Netzabdeckung für Soldaten, Grenzschutzbeamte und andere Einsatzkräfte in Grenznähe verbessern. Ein separater Ausbau des GSM-Netzes an 32 Standorten, von denen 24 bereits fertiggestellt sind, soll auch der Zivilbevölkerung in den Grenzgebieten zugutekommen.

Das gesamte Programm „Schild Ost“ kostet 2,33 Milliarden Euro. Ein Teil der Finanzierung soll von der Europäischen kommen.

PR/X/ps

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