Deutsche Redaktion

Migranten nutzen neue Route über polnisch-litauische Grenze

15.05.2026 15:30
Die polnisch-weißrussische Grenze sei „zu hundert Prozent wirksam gesichert“, teilte der Grenzschutz mit. Der Migrationsstrom habe sich deshalb an die polnisch-litauische Grenze verlagert. Dutzende Schleuser sowie Hunderte Migranten seien seit Jahresbeginn festgenommen worden.
Der Chef des polnischen Grenzschutzes, Generalmajor Robert Bagan, erklrte am Freitag whrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Donald Tusk und Innnenminister Marcin Kierwiński in Otwock, die polnisch-weirussische Grenze sei zu hundert Prozent wirksam geschtzt.
Der Chef des polnischen Grenzschutzes, Generalmajor Robert Bagan, erklärte am Freitag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Donald Tusk und Innnenminister Marcin Kierwiński in Otwock, die polnisch-weißrussische Grenze sei „zu hundert Prozent wirksam“ geschützt. PAP/Piotr Nowak

Der Chef des polnischen Grenzschutzes, Generalmajor Robert Bagan, erklärte am Freitag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Donald Tusk in Otwock, die polnisch-weißrussische Grenze sei „zu hundert Prozent wirksam“ geschützt. Der Migrationsstrom habe sich deshalb an die polnisch-litauische Grenze verlagert. Dort würden Personen identifiziert, die Migranten nach Westeuropa bringen wollten.

Wie Bagan betonte, würden alle physischen Sicherungsmaßnahmen die Arbeit des Grenzschutzes sehr unterstützten. „Das wichtigste und unverzichtbare Element ist jedoch der Mensch“, fügte er hinzu. Die Grenzschutzbehörde könne sich mit „hervorragenden Fachleuten und Profis“ rühmen, die ihre Aufgaben verantwortungsvoll erfüllten. Es gebe auch eine „brüderliche Zusammenarbeit mit den Soldaten“, die gemeinsam mit dem Grenzschutz den Abschnitt der Staatsgrenze sichern. Mit der Unterstützung der Polizei würden indes weiterhin Schleuser festgenommen.

Schleuser in Haft, Hunderte Migranten nach Litauen zurückgebracht
Wie Bagan mitgeteilt hat, seien in diesem Jahr 70 Schleuser festgenommen worden, 42 von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft. Seit dem 7. Juli seien an den Binnengrenzen zu Litauen und Deutschland mehr als 3,5 Millionen Menschen sowie 1,7 Millionen Fahrzeuge kontrolliert worden. Der Grenzschutz habe dabei 560 Ausländer festgenommen und sie an Litauen übergeben. Sie hätten versucht, nach Polen einzureisen oder befanden sich bereits auf polnischem Gebiet. Deutschland wiederum habe 303 Migranten an Polen überstellt. Ihnen sei es gelungen, über polnisches Territorium weiterzureisen. Zudem sei in diesem Jahr mehr als 8.700 Ausländern wegen dem Mangel erforderlicher Dokumente oder Verweise im Schengener Informationssystem die Einreise verweigert worden

IAR/TVPinfo/ps

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