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Polen will zu Gesprächen über russische Vermögenswerte zurückkehren

26.08.2026 15:50
Polen und eine Gruppe weiterer EU-Staaten wollen die Gesprächen über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte wieder aufnehmen. Dabei geht es um mehr als 200 Milliarden Euro, die die Ukraine unterstützen könnten.
Eine Gruppe von Lndern, darunter Polen, will die Diskussion ber die Nutzung eingefrorener russischer Vermgenswerte fr die Ukraine wieder aufnehmen. Befassen knnten sich damit die Auenminister der 27 EU-Staaten bei ihrem informellen Treffen in Dublin in der kommenden Woche.
Eine Gruppe von Ländern, darunter Polen, will die Diskussion über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Ukraine wieder aufnehmen. Befassen könnten sich damit die Außenminister der 27 EU-Staaten bei ihrem informellen Treffen in Dublin in der kommenden Woche.CC0 Public Domain

Eine Gruppe von Ländern, darunter Polen, will die Diskussion über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Ukraine wieder aufnehmen. Befassen könnten sich damit die Außenminister der 27 EU-Staaten bei ihrem informellen Treffen in Dublin in der kommenden Woche. Die Wiederaufnahme der Diskussion steht im Zusammenhang mit dem Finanzbedarf der Ukraine. Die Regierung in Kiew hat mitgeteilt, dass ihr in diesem Jahr mehr als 20 Milliarden Euro für die Verteidigung fehlen würden. Die EU hat zwar einen Kreditfonds für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro für zwei Jahre vereinbart. Eine Aufstockung des aus dem EU-Haushalt garantierten Fonds ist derzeit jedoch nicht möglich.

Mehr als 200 Milliarden Euro an eingefrorenen Vermögenswerten

Es gibt daher den Vorschlag, die Diskussion über die Nutzung der im Rahmen der EU-Sanktionen eingefrorenen Vermögenswerte der russischen Zentralbank wieder aufzunehmen. Dabei geht es um mehr als 200 Milliarden Euro.

Der Großteil der Vermögenswerte liegt auf Konten in Belgien. Brüssel hatte sich bereits Ende vergangenen Jahres gegen ihre Nutzung ausgesprochen. Grund waren fehlende verbindliche finanzielle Garantien der anderen EU-Staaten für den Fall, dass Russland die Rückgabe der Vermögenswerte und Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe fordern könnte.

IAR/ps

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