Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Tusk an Schüler: „Verachtet niemanden, weil er anders oder schwächer ist“

01.09.2026 11:40
Zum Beginn des neuen Schuljahres hat Polens Ministerpräsident Donald Tusk an die Schüler appelliert, Hass, Gewalt und Verachtung keinen Raum zu geben. „Niemals dürft ihr dem Trend nachgeben, jemanden zu verachten, nur weil er anders oder schwächer ist. Hass, Gewalt und Aggression führen ausschließlich zum Bösen“, sagte Tusk bei der Eröffnung des Schuljahres. 
Premierminister Donald Tusk
Premierminister Donald Tusk PAP/Marian Zubrzycki

Mit Blick auf den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnerte er daran, wie wichtig es sei, aus der Geschichte zu lernen. Jede Generation müsse dazu beitragen, Krieg, Aggression, Hass und Verachtung zu vermeiden. Die wichtigste Lektion staatsbürgerlicher Erziehung seien dabei nicht politische Reden, sagte Tusk. Entscheidend sei vielmehr der Alltag: „Wie ihr eure Mitschüler behandelt.“


Tusk warnte auch davor, wegzuschauen, wenn anderen Unrecht geschieht. Im Leben erinnere man sich später nicht nur an die guten Momente, sondern auch an Situationen, „in denen etwas Schlechtes geschah und ihr nicht reagiert habt“.


IAR/jc 

Polen startet Bildungsreform

26.06.2026 11:45
Mit dem Ende des Schuljahres beginnt für einen Teil der Schülerinnen und Schüler in Polen eine Zeitenwende. Ab dem kommenden Schuljahr tritt schrittweise die Bildungsreform „Kompas Jutra“ (Kompass der Zukunft) in Kraft. Zunächst gelten die neuen Lehrpläne in Kindergärten sowie in der ersten und vierten Klasse der Grundschule.

Neues Schuljahr: Handyverbot in Grundschulen und Kindergärten tritt in Kraft

25.08.2026 11:37
Polen startet am 1. September mit einem gesetzlichen Handyverbot in Grundschulen und Kindergärten. Dazu kommen ein neuer Gesundheitsunterricht und die Rückkehr des Fachs Natur.

Religionsunterricht bleibt auf eine Wochenstunde begrenzt

26.08.2026 09:57
Mit Beginn des neuen Schuljahres bleibt es beim Religionsunterricht bei einer Wochenstunde. Die Stunden sollen unmittelbar vor oder nach dem regulären Pflichtunterricht stattfinden. Außerdem wird die Religionsnote nicht mehr in den Notendurchschnitt eingerechnet.