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Trump: „Ich bin ein großer Freund des polnischen Volkes“

25.09.2026 09:40
US-Präsident Donald Trump hat seine Verbundenheit mit Polen und der polnischstämmigen Gemeinschaft in den USA betont. „Ich bin ein großer Freund des polnischen Volkes“, sagte Trump bei einer Veranstaltung des Kongresses der Polnischen Amerikaner in Washington.
US-Prsident Donald Trump
US-Präsident Donald TrumpREUTERS/Evan Vucci

In einer Botschaft an die Teilnehmer würdigte Trump den Beitrag von Menschen polnischer Herkunft zur Geschichte und Entwicklung der USA. Ohne den Einsatz polnischer Persönlichkeiten wie General Kazimierz Pułaski und Tadeusz Kościuszko wären die Vereinigten Staaten möglicherweise nicht das, was sie heute seien, sagte der Präsident. Seit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hätten polnischstämmige Amerikaner dabei geholfen, die Freiheit des Landes zu erkämpfen und zu verteidigen.

Trump dankte der polnisch-amerikanischen Gemeinschaft zudem für ihre Unterstützung bei der Präsidentschaftswahl 2024. „Die Polen haben mir sehr geholfen“, sagte er. Mit ihrer Unterstützung werde man nun auch bei den bevorstehenden Kongresswahlen gegen politische Kräfte vorgehen, die seiner Darstellung zufolge versuchten, Amerika in ein kommunistisches Land zu verwandeln.

Besonders hob Trump den polnischen Präsidenten Karol Nawrocki hervor. Er bezeichnete ihn als „starken Mann“ und „großartigen Kämpfer“ und erinnerte daran, dass er dessen Kandidatur unterstützt habe. Nawrockis Wahlsieg bezeichnete Trump als das „größte politische Ereignis im Zusammenhang mit Wahlen in Europa in den vergangenen 50 Jahren“. Er freue sich, dabei eine Rolle gespielt zu haben.

Zudem dankte Trump Nawrocki für eine Gedenktafel, die Polen den USA zum 250. Jahrestag der amerikanischen Staatsgründung geschenkt hat. Die Tafel soll nach Trumps Angaben an einem geplanten Triumphbogen in der Nähe von Washington angebracht werden. Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten die Tafel bereits sehen.

 

PAP/jc

Präsident Nawrocki bei der UNO: Nicht wir suchen die Konfrontation

23.09.2026 22:30
Präsident Karol Nawrocki hat bei seiner Rede im UN-Hauptquartier in New York das Vorgehen Russlands auf internationaler Ebene scharf kritisiert. Die derzeitige Politik des Kremls sei eine Rückkehr zu imperialen Ambitionen, die in der Vergangenheit zu den Tragödien zweier Weltkriege geführt hätten. „Als Vertreter eines Staates, der an Russland grenzt, möchte ich sagen: Nicht wir suchen die Konfrontation. Unser Ziel ist Abschreckung und Dialog“, sagte Nawrocki.

Sikorski: Russland könnte in diesem Jahr „etwas Größeres“ vorbereiten

25.09.2026 06:49
Polen hat nach Angaben von Außenminister Radosław Sikorski Hinweise darauf, dass Russland noch in diesem Jahr „etwas Großes“ vorbereiten könnte. „Wir erhalten Informationen (...), dass Russland in diesem Jahr etwas Großes vorbereitet“, sagte Sikorski bei einer Gesprächsrunde des Council on Foreign Relations in New York.