Polen und Deutschland haben Präsident Wolodymyr Selenskyj und die Ukraine unterstützt, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Führungswechsel in Kyjiw angeregt hatte. Trump hatte Selenskyj vorgehalten, mehrfach die Möglichkeit gehabt zu haben, den Krieg zu beenden. Die Ukraine brauche einen Präsidenten, der eine Vereinbarung mit Russland schließen könne, erklärte der US-Präsident.
Ministerpräsident Donald Tusk telefonierte mit Selenskyj und sicherte ihm die volle Solidarität Polens und Europas zu. „Ich bin absolut überzeugt, dass niemand und nichts die Ukraine und ihren Präsidenten im Kampf gegen die russische Aggression brechen kann“, schrieb Tusk anschließend in sozialen Netzwerken.
Selenskyj dankte für die Unterstützung und das Verständnis für die Sicherheitslage. Er habe Tusk den Verteidigungsbedarf der Ukraine erläutert. Russland habe seine Angriffe und destabilisierenden Aktivitäten deutlich verstärkt, schrieb Selenskyj. Beide Seiten koordinierten zudem ihre diplomatischen Schritte vor EU-Treffen in Brüssel.
Auch Deutschland bekräftigte seine Unterstützung. Außenminister Johann Wadephul erklärte Reuters zufolge, Deutschland stehe an der Seite der Ukraine, ihrer Regierung und Selenskyjs.
IAR/adn