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Flughafen Lublin stoppt Betrieb wegen Militäreinsatz

16.10.2026 11:10
Nach einer früheren Entwarnung löste eine neue Angriffswelle erneut Alarm im Osten Polens aus. RCB warnte zahlreiche Kreise, während der Flughafen Lublin für militärische Einsätze geschlossen blieb.
Im Gesprch mit der Rzeczpospolita kritisiert der General und Kommentator Roman Polko das polnische Warnsystem nach dem Vorfall mit einem russischen Marschflugkrper, der vor wenigen Tagen im Osten Polens eingeschlagen war, aufs schrfste.
Im Gespräch mit der „Rzeczpospolita“ kritisiert der General und Kommentator Roman Polko das polnische Warnsystem nach dem Vorfall mit einem russischen Marschflugkörper, der vor wenigen Tagen im Osten Polens eingeschlagen war, aufs schärfste.Rządowe Centrum Bezpieczeństwa/X

Polen hat wegen erneuter russischer Angriffe auf die Westukraine Militärflugzeuge in den eigenen Luftraum entsandt. Die Warnzentrale RCB verschickte am Morgen Warnmeldungen an Bewohner zahlreicher Kreise in den Woiwodschaften Lublin und Karpatenvorland. Der Flughafen Lublin stellte den Flugbetrieb ein, damit das Militär ungehindert operieren kann.

Die Maßnahmen folgten auf eine neue Angriffswelle nach einer früheren Entwarnung. Das Operative Kommando hatte um 06:08 Uhr erklärt, die bei der vorangegangenen Alarmierung eingesetzten Flugzeuge seien nach Ende ihrer Mission zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Eine Verletzung des polnischen Luftraums sei dabei nicht festgestellt worden.

Danach lösten neue Angriffe auf die Westukraine erneut Alarm aus. RCB teilte den Bewohnern der betroffenen Regionen mit, die Lage werde beobachtet und polnische Luftstreitkräfte seien im polnischen Luftraum im Einsatz.

Ukrainische Medien berichteten von Angriffen mit schnellen Drohnen auf mehrere westukrainische Regionen. In Luzk seien am Morgen Explosionen zu hören gewesen. Auch aus den Gebieten Riwne, Ternopil, Iwano-Frankiwsk und Chmelnyzkyj wurden Angriffe gemeldet. In Uman soll eine Drohne ein Wohnhaus getroffen haben. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt.

IAR/adn


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