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Staatspräsident und Premier stellen sich gegen Lockerung des Russland-Drucks

16.10.2026 11:29
Polens Präsident und Regierungschef wenden sich gegen die US-Ausnahme für russischen Diesel. Beim EU-Gipfel in Brüssel soll über neue Schritte gegen Moskau und die Unterstützung für Kyjiw beraten werden.
Brssel, Belgien, 16.10.2026. Der polnische Ministerprsident Donald Tusk (Mitte) und der ukrainische Prsident Wolodymyr Selenskyj (links) am zweiten Tag des Gipfeltreffens des Europischen Rates in Brssel am 16. dieses Monats. Den zweiten Tag des Gipfeltreffens beginnen die Staats- und Regierungschefs mit einem Treffen mit dem ukrainischen Prsi
Brüssel, Belgien, 16.10.2026. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk (Mitte) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (links) am zweiten Tag des Gipfeltreffens des Europäischen Rates in Brüssel am 16. dieses Monats. Den zweiten Tag des Gipfeltreffens beginnen die Staats- und Regierungschefs mit einem Treffen mit dem ukrainischen PräsiPAP/Wiktor Dąbkowski

Präsident Karol Nawrocki hat jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland zurückgewiesen. Im Interview mit Polsat News und Interia erklärte er, Europa und die internationale Gemeinschaft müssten den Druck auf Moskau erhöhen. Diese Position vertrete er auch in Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump.

Nawrocki äußerte sich vor dem Hintergrund einer zeitlich begrenzten Genehmigung des US-Finanzministeriums für den Kauf russischen Dieselkraftstoffs. Trump hatte die Entscheidung in der Vorwoche bekannt gemacht. Senatoren der Demokraten und Republikaner verlangen deren Rücknahme.

Auch Ministerpräsident Donald Tusk sprach sich bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel gegen eine Aufweichung der Strafmaßnahmen aus. Es gebe keinen Grund, die Finanzierung der russischen Kriegsmaschinerie zu ermöglichen, sagte Tusk. 

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollten am zweiten Gipfeltag mit Selenskyj über die Unterstützung für die Ukraine und weitere Maßnahmen gegen Russland beraten. In einem Entwurf für die Gipfelschlussfolgerungen standen nach Informationen der Brüsseler Korrespondentin des Polnischen Rundfunks Sanktionen gegen den russischen Energiesektor sowie Kritik an der US-Ausnahme für russischen Diesel. 

Die FINANCIAL TIMES berichtete, europäische Spitzenvertreter wollten Selenskyj zu Zurückhaltung bei öffentlicher Kritik an Trump auffordern. EU-Diplomaten sagten der Korrespondentin dagegen, dies sei keine allgemein geteilte Haltung der Staats- und Regierungschefs. Ein vorsichtigerer Umgang mit Trump liege vor allem im Interesse der Europäischen Kommission.

IAR/adn


Moskau droht nach ukrainischen Angriffen auf Ölraffinerien mit Eskalation

05.10.2026 11:29
Nach ukrainischen Angriffen auf russische Ölraffinerien hat Moskau mit einer Ausweitung seiner Angriffe auf Kiew gedroht. Das russische Verteidigungsministerium reagierte damit auf Aussagen des ukrainischen Präsidenten, wonach die Ukraine weitere russische Raffinerien angreifen werde.

„Woher sollen dann Exportüberschüsse kommen?“: Sikorski über Russlands Dieselpläne

10.10.2026 18:44
Der polnische Außenminister bezweifelt, dass Russland trotz gemeldeter Engpässe genügend Diesel für die von Donald Trump angekündigten Lieferungen bereitstellen kann.

Trumps ehemaliger Ukraine-Gesandter: Ukraine sollte russische Ölraffinerien weiter angreifen

12.10.2026 09:20
Die Ukraine sollte ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien mit großer Reichweite fortsetzen. Die von Moskau angekündigten Diesellieferungen auf die internationalen Märkte könnten darauf abzielen, den Druck auf den russischen Energiesektor zu verringern. Diese Einschätzung äußerte der pensionierte US-General Keith Kellogg, ehemaliger Sondergesandter der USA für die Ukraine, im Gespräch mit Fox News.

Ukraine nimmt Angriffe auf russische Raffinerien wieder auf

15.10.2026 14:10
Das Verbot solcher Angriffe sei wegen Problemen mit US-Aufklärungsdaten und Störungen des Satellitenkommunikationssystems Starlink während massiver russischer Angriffe aufgehoben worden, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj der Zeitung „Financial Times“.